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Anfrage: 

Schon seit einiger Zeit habe ich Ihren Artikel "Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse" gelesen und möchte Ihnen nun gerne diesbezüglich einige Fragen stellen. Auch ich empfinde es so, dass das heutige spirituelle 'Angebot' oft zu einem Art Markt ausgeartet ist, und das eine gesunde Vorsicht gefördert werden sollte. Obwohl ich einerseits das gegenwärtige spirituelle Seminarangebot / sowie das Interesse an Okkultem kritisch hinterfrage, vermute ich aber andererseits auch, dass Sie in dem oben genannten Artikel möglicherweise das "Kind mit dem Bade ausgeschüttet haben".
Jesus Christus hat gesagt: "Hütet euch vor falschen Propheten"; er hat aber auch gesagt: "Verurteilt nicht, damit ihr selbst nicht verurteilt werdet".
Wenn das, was Sie in Ihrem Artikel geschrieben haben, keine Verurteilung ist, sondern einfach die WAHRHEIT, dann müssen Sie selbst wohl ein außerordentlich hoch entwickelter Meister sein, oder Sie mögen diese Wahrheit von einem Meister oder Heiligen erfahren haben. Es würde mich also wirklich interessieren, wie Sie genau zu dem Schluss gekommen sind, dass das Böse durch Geld, Sex und Macht die Menschen verführen will, ist klar, doch wie sollten es böse Mächte fertig bringen, Menschen durch Liebe, Warmherzigkeit und Segen zu verführen???

Antwort:  Das Böse kann sich auch verstellen, und als Engel erscheinen, etc.....!!!!!!!!.


Anfrage:
Ich mag mich bezüglich meiner Vermutungen über die genannten Artikel auch irren; dann tut es mir leid, falls ich Ihnen Unrecht tue. Jedenfalls danke ich Ihnen für Ihre Bemühungen, mein Mail zu lesen und mir möglicherweise zu antworten und wünsche Ihnen alles Gute und viel Glück und Segen.

Antwort:
Ich bin kein Meister, sondern ein Yoga-Lehrer, der in seinem Leben schon sehr viel erlebt und erfahren hat. Diese Erlebnisse haben mich eben geprägt und die Artikel über esoterische Marktschreier, Betrüger und Scharlatane sind Ausdruck dieser Erfahrungen.

Mein größter Wunsch ist es, allen Menschen eine klare Linie präsentieren zu können ohne Irrwege oder Umwege. Doch immer wieder passiert es, dass sich Wahres und Falsches vermischt, so dass diese Linie oft nicht klar erkennbar ist. Jeder möge und muss sich selbst sein Urteil bilden; aber für Fragen oder ein Gespräch stehe ich immer gerne zur Verfügung.

Diese Zeilen sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung, und sind keine Eingebung von "Oben" (bzw. "Unten"). Diese Gedanken sind das Ergebnis meiner persönlichen Erfahrungswelt, die Ausdruck einer tiefen Überzeugung sind. Vor allem möchte ich mich von den vielen Schriftstellern distanzieren, die behaupten ihre Einsichten von "höheren Wesenheiten" empfangen zu haben und daher nur Sprachrohr einer anderen Persönlichkeit sind, als sie selber. Leider entstehen in der letzten Zeit immer mehr Bücher, die mittels "Medien" von jenseitigen Autoren (Geistern) geschrieben werden (Channelling). Schon im vorigen Jahrhundert behaupteten Medien, dass durch sie "erleuchtete Meister" sprächen. Diese Menschen waren und sind nur Werkzeuge einer körperlosen Wesenheit, die ihre Botschaften ihrem Medium regelrecht "diktierten". Jesus war ein Meister, der keine Angst hatte sich zu inkarnieren und unter uns Menschen sichtbar für alle lebte!!

Ich ziehe es vor lebende Meister oder solche, die auf Erden gelebt haben zu zitieren bzw. zu verehren. Vorbilder auf dem spirituellen Pfad können nur die sein, die alle Freuden und Leiden eines Erdenmenschen erlebt haben. Diese "Gottmenschen", die mit ihren heiligen Füßen den Staub der Erde berührt haben, sprachen alle dieselbe Sprache: Die Sprache der Liebe - der göttlichen Liebe und des Verstehens bzw. Heilens.

Sathya Sai Baba und andere Wundergurus, die sich jetzt inkarnieren: (siehe MAITREYA) sind nur Vorboten der neuen Weltenordnung, die kommen wird!

Auch wenn Sie jetzt vielleicht Vorurteile hegen, möchte ich versuchen meinen Standpunkt genauer zu erläutern. Ich verurteile niemanden und nichts und ich habe lediglich die Polarisierung in der Welt (YIN-YANG) versucht darzulegen. Dazu gehört eben auch Gut und Böse. Was ich bei Gott nicht ausstehen kann ist, wenn das Gute und Wahre in den Schmutz gezerrt wird und die Menschen verwirrt und verführt werden.

Ich habe nie behauptet "die Weisheit mit dem Löffel gegessen zu haben". Ich habe lediglich meine Meinung veröffentlicht, genauso wie Sie  und andere es auch tun. Wenn es Sie stört, kann ich auch nichts daran ändern. Ich kann auch nicht verhindern, dass falsche Wahrsager und Propheten ihre Meinung in den Medien veröffentlichen und damit viele Menschen verführen und auf den falschen Weg führen. Bitte nicht böse sein, ich wollte niemanden verletzen, sondern nur die Augen öffnen für die Wahrheit.


Anfrage:
Danke für Ihre rasche Antwort. Selbstverständlich dürfen Sie Ihre Meinungen und Erfahrungen kundtun.
Letztendlich geht es gar nicht um persönliche Meinungen, sondern um die Suche nach der Wahrheit.

Der Briefwechsel mit Ihnen hat mich dazu angeregt, darüber nachzudenken, was ich WAHRHAFTIG weiß...
...und ich bin zu der sicheren Erkenntnis gekommen, dass ich kaum etwas WIRKLICH weiß.
Das Einzige, was ich im spirituellen Sinne aus tiefstem Herzen weiß ist folgendes:

Es gibt eine universelle, zeitlose - ewig gültige LEHRE DER WAHRHEIT:
Das Gute zu tun, die Menschen zu lieben und ihnen zu dienen.

Ob sich jemand Atheist, Christ, Theosoph, Yogi, Anthroposophie, oder wie auch immer nennt, ist wohl kaum wichtig, "denn allein gemäß ihren TATEN werden sie gerichtet werden" und nicht nach ihrem Glaubensbekenntnis.

"Die Buddhas waschen weder die Verwerflichkeit mit Wasser weg, noch lindern sie das Leiden der Lebenden mit bloßen Händen, und sie übertragen auch niemandem ihre Erkenntnis.
Die Lebenden werden nur durch die Lehren der Wahrheit erlöst, das ist die einzige Wirklichkeit."

Obwohl wir wirken und handeln müssen, ist es trotzdem von großer Wichtigkeit sich bewusst zu sein, dass alles was wir denken, fühlen, sagen und tun, mehr oder weniger eine Auswirkung hat; meistens sowohl positiv als auch negativ, oft wird wohl die Wirkung eher heilsam oder unheilsam sein.
 
Ein Christus oder ein hoch entwickelter Yogi kann mit absoluter göttlicher Autorität die Händler und falschen Propheten aus dem Tempel hinausschmeißen, da ein göttlicher Mensch aus der reinen Wahrheit heraus handelt und sich auch der Folgen seines (heilsamen) Wirkens ganz bewusst ist.
 
In der Bhagavadgita (III./B) heißt es jedoch auch:
29. "Doch soll, wer das Ganze erkennt, nicht die anderen, die durch die Seins-Bestimmungen verwirrt sind und das Ganze nicht erkennen, in ihrem mentalen Standpunkt verunsichern."
35. "Besser ist, das eigene Gesetz des Wirkens, swadharma, zu erfüllen, auch wenn es an sich noch fehlerhaft ist, als das Gesetz eines anderen, selbst wenn es vollkommener ist. Den Tod im Gehorsam gegen das eigene Wesensgesetz zu erleiden, ist vorzuziehen. Gefährlich ist es, einem fremden Wesensgesetz zu folgen."
( Was keinesfalls ausschließt, sich um Vervollkommnung zu bemühen oder anderen zu helfen - die Wahrheit ist wirklich ein facettenreicher Diamant ...)
 
Schließlich erwähnt der Buddhismus fünf unmittelbar ins Elend führende, grenzenlos schlechte Handlungen (Karma), zu denen - nebst dem Mutter- oder Vatermord, nebst dem böswilligen Verletzen oder Töten eines Erleuchteten / Buddhas - auch die Herbeiführung einer Spaltung einer geistigen Gemeinschaft gehört.
 
Mögen alle Wesen glücklich sein!

Raja Yoga

Raja Yoga besteht aus 8 Stufen. Die erste Stufe - yama - ist Nichttöten, Wahrhaftigkeit, Nichtstehlen, Enthaltsamkeit und das Nichtannehmen irgendwelcher Geschenke. Die nächste Stufe - niyama - verlangt Reinlichkeit, Zufriedenheit, Strenge, Studium und Selbsthingabe an Gott. Dann kommt - asana - oder die rechte Sitzhaltung, - pranayama - oder Atembeherrschung, - pratyahara - oder Zurückziehen der Sinne von den Dingen der Außenwelt, - dharana - oder Konzentration, - dhyana - oder Meditation, und - samadhi - oder Überbewusstsein. Yama und Niyama sind, wie wir sehen, moralische Übungen. Ohne sie als Grundlage würde keine Ausübung des Yoga möglich sein. Sowie diese beiden fest begründet sind, wird der Yogin die Wirkung seines Übens spüren. Ohne sie wird es immer fruchtlos bleiben. Ein Yogin darf niemanden in Gedanken, Worten oder Werken Schaden zufügen. Barmherzigkeit soll nicht nur an Menschen geübt werden, sondern darüber hinaus die ganze Welt umfassen.
Swami Vivekananda: Raja Yoga - Mit den Yoga-Aphorismen des Patanjali, Hermann Bauer Verlag, 1981

Swami Vivekananda

In diesem Buch Raja Yoga, das schon zu den klassischen Werken über Yoga zählt, beschreibt Swami Vivekananda die oben genannten Begriffe und die Wirkungen der Yogaübungen im menschlichen Körper und im Gemüt. Dabei zeigt er auch die Grundzüge von verschiedenen indischen philosophischen Systemen auf und deren Aussagen zum Aufbau der Welt und über Funktionen der menschlichen Wahrnehmung.
Swami Vivekananda(1863 - 1909), der mit bürgerlichem Namen Narendranath Datt hieß, begegnete 1881 dem in Kalkutta lebenden und zu den bekanntesten Heiligen Indiens zählenden Shri Ramakrishna. Swami Vivekananda besaß hervorragende intellektuelle Fähigkeiten, musikalische Begabung, Mut, Wahrheitsliebe und Liebe zur Reinheit. Vivekananda war der Lieblingsschüler Ramakrishnas und wurde dessen geistiger Nachfolger: "Trage Sorge für diese Jungen." Er gründete 1886 den Swami-Orden, dem die Schüler aus dem engen Kreis um Ramakrishna beitraten.

Shri Ramakrishna (1836 - 1886) empfahl den Zuhörern seiner Lektionen fast ausschließlich den Weg der Liebe und Verehrung Gottes. Er war kein Lehrer, der seinen Schülern systematischen Unterricht des Yoga gab. Er war ein Heiliger, der in der Liebe zu Gott versunken war. Allein seine Anwesenheit genügte, um die Schüler und Verehrer die göttliche Kraft erfahren zu lassen und um sie auf deren spirituellem Weg zu bestärken.

Shri Ramakrishna


Von den Uranfängen der Geschichte an sind uns verschiedene außerordentliche, bei Menschen beobachtete Phänomene überliefert. Selbst in der heutigen Zeit, und dort sogar, wohin das volle Licht moderner Wissenschaft fällt, fehlt es nicht an Zeugen für die Tatsache solcher Geschichten. Die meisten dieser Zeugnisse sind unzuverlässig, da sie von unwissenden, abergläubischen oder betrügerischen Menschen herrühren. Häufig sind die sogenannten Wunder Fälschungen. Was aber verfälschen sie? Es ist nicht das Kennzeichen einer lauteren, von wissenschaftlichem Ernst erfüllten Gesinnung, irgendetwas ohne genaue Untersuchung zu verwerfen. Scheingelehrte, welche die verschiedenen ungewöhnlichen geistigen Phänomene nicht zu erklären vermögen, suchen sogar deren Existenz zu ignorieren. Sie sind darum tadelnswerter als jene, die ihre Gebete von einem Wesen, oder von mehreren Wesen über den Wolken erhört glauben, oder als jene anderen, die meinen, ihre Bitten könnten solche Wesen bestimmen, den Lauf des Weltalls zu ändern. Während ihnen Unwissenheit zur Entschuldigung dienen kann, oder eine unzulängliche Erziehung, die sie lehrte, sich auf solche Wesen zu verlassen, gibt es für die anderen keine solche Entschuldigung.

Jahrtausende hindurch sind solche Phänomene studiert, erforscht und verallgemeinert worden, das gesamte Gebiet der religiösen Kräfte des Menschen wurde analysiert, und das praktische Ergebnis ist die Wissenschaft des raja yoga. Raja yoga leugnet nicht das Vorhandensein schwer erklärbarer Tatsachen, wie einige Wissenschaftler es in unverzeihlicher Weise zu tun pflegen. Andererseits gibt er den Abergläubigen in freundlicher, aber unmissverständlicher Weise zu verstehen, dass, wenn auch Wunder, Gebetserhörungen und Glaubenskräfte als Tatsache nicht zu leugnen sind, sie doch nicht dadurch verständlicher werden, dass man sie in abergläubischer Weise der Wirksamkeit eines Wesens, oder mehrerer Wesen über den Wolken zuschreibt. Raja yoga sagt, jeder Mensch sei nur das Strombett für die dem Menschen als solchen innewohnende unendliche Fülle an Wissen und Macht. Er lehrt, dass alle Wünsche und Bedürfnisse im Menschen selber liegen, und dass auch die Kraft der Erfüllung im Menschen selber liegt. Dass, wann und wo auch immer ein Wunsch erfüllt, ein Bedürfnis befriedigt, oder ein Gebet erhört wurde, die Erfüllung aus diesem unerschöpflichen Vorrat strömte und nicht von einem übernatürlichen Wesen kam. Die Vorstellung übernatürlicher Wesen kann vielleicht bis zu einem gewissen Grade die tatkraft in einem Menschen wecken, aber sie führt auch zu geistigem Verfall. Sie erzeugt Abhängigkeit, sie erzeugt Furcht, sie erzeugt Aberglauben. Sie entartet zu dem furchtbaren Glauben an die naturgegebene Schwäche des Menschen. Der yoga sagt: es gibt kein Übernatürliches, aber es gibt in der Natur grobe und feine Manifestationen. Die feinen sind die Ursachen, die groben sind die Wirkungen. Die groben sind durch die Sinne leicht wahrnehmbar, die feinen dagegen nicht. Die Übung des raja yoga will zur Erlangung des feineren Wahrnehmungsvermögens verhelfen.

Alle orthodoxen philosophischen Systeme Indiens haben dies eine Ziel: die Befreiung der Seele durch Vervollkommnung. Das Mittel dazu ist yoga. Das Wort yoga umfasst ein ungeheures Gebiet, aber sowohl die Schule des samkhya, als auch die des vedanta, weisen in der einen oder anderen Form auf den yoga hin.

Das vorliegende Buch hat diejenige Form des yoga zum Gegenstand, die als raja yoga bekannt ist. Die Aphorismen des Patanjali sind für den raja yoga die höchste Autorität; er findet in ihnen seinen klassischen Ausdruck. Wenn auch die anderen Philosophen zuweilen in einigen philosophischen Fragen von Patanjali abweichen, haben sie doch in der Regel seiner Art der Praxis in entschiedener Weise zugestimmt. - Der erste Teil dieses Buches besteht aus Vorlesungen, die von dem Verfasser in Kursen in New York gehalten wurden. Der zweite Teil umfasst eine ziemlich freie Übersetzung der Aphorismen (sutra) des Patanjali, nebst fortlaufendem Kommentar. Es wurde versucht, Fachausdrücke nach Möglichkeit zu verneiden und den leicht verständlichen Stil der freien Rede beizubehalten. Im ersten Teil werden demjenigen, der Übungen des yoga ausführen möchte, einige einfache Anweisungen bestimmter Art gegeben. Solche Übende werden aber noch besonders und ernsthaft daran erinnert, dass - mit wenigen Ausnahmen - yoga ohne Gefahr nur mit einem Lehrer lernbar ist. Sollte durch diese Vorträge in jemandem der Wunsch lebendig werden, sich eingehender über den Gegenstand zu unterrichten, wird der Lehrer nicht ausbleiben.

Das System des Patanjali gründet sich auf das samkhya System, von dem es nur in sehr wenigen Punkten abweicht. Die zwei wichtigsten Unterschiede sind, dass, erstens, Patanjali einen persönlichen Gott in Gestalt eines ersten Lehrers zulässt, während der einzige Gott, den die samkhyas gelten lassen, ein nahezu vollkommenes Wesen ist, dem zeitweilig die Lenkung eines Schöpfungszyklus obliegt, und dass, zweitens, die yogins den menschlichen Geist für ebenso durchdringend halten wie die Seele, den purusha, die samkhyas dagegen nicht.

 


Einleitung
aus: Swami Vivekananda: Raja Yoga - Mit den Yoga-Aphorismen des Patanjali, Hermann Bauer Verlag, 1981

Unsere gesamte Erkenntnis beruht auf Erfahrung. Die Erkenntnismethode, bei der wir vom Besonderen zum mehr Allgemeinen, oder vom Allgemeinen zum Besonderen vordringen, hat Erfahrung zur Grundlage. In den sogenannten exakten Wissenschaften ist die Wahrheit leicht erkennbar, weil jeder sie durch Erfahrung bestätigen kann. Der Wissenschaftler verlangt nicht, dass wir an irgend etwas glauben sollen. Er ist aber auf Grund eigener Erfahrungen zu gewissen Resultaten gelangt. Wenn er nun aus ihnen seine Schlüsse zieht, und von uns Glauben an seine Schlussfolgerungen fordert, appelliert er an eine allgemeine menschliche Erfahrung. Jede exakte Wissenschaft beruht auf etwas, das der ganzen Menschheit gemeinsam ist, so dass wir sofort die Wahrheit oder den Irrtum einer daraus gezogenen Schlussfolgerung erkennen können. Nun fragt es sich, ob die Religion eine solche Grundlage besitzt oder nicht. Ich werde diese Frage bejahen und zugleich verneinen. Religion, wie sie gewöhnlich überall in der Welt gelehrt wird, gründet sich auf Vertrauen und Glauben, und in den meisten Fällen besteht sie nur aus mannigfaltigen Behauptungen, weshalb wir auch alle Religionen miteinander in Streit liegen sehen. Diese Thesen beruhen auf einem Glauben. Der eine behauptet, ein mächtiges Wesen throne über den Wolken und regiere das ganze Weltall, und er verlangt von mir, dass ich das einzig auf Grund seiner Behauptung glauben soll. So habe auch ich vielleicht meine eigenen Ansichten, für die ich Glauben von anderen fordere, und wenn sie nach Gründen fragen, kann ich ihnen keine nennen. Daher stehen Religion und Metaphysik heute in Verruf. Jeder Gebildete scheint sagen zu wollen: "O, diese Religionen sind nichts weiter als ein Bündel von Behauptungen, ohne dass es einen festen Maßstab gäbe, nach dem sie zu beurteilen wären, denn jeder verkündet nur seine Lieblingsideen." Trotzdem gibt es eine gemeinsame Basis des Glaubens, die den verschiedenen Theorien und wechselnden Meinungen der Sekten aller Länder zugrunde liegt. Wenn wir ihnen auf den Grund gehen, finden wir, dass auch sie auf allgemeine Erfahrungen gegründet sind.

Bei einer Analyse der verschiedenen Religionen wird Ihnen als erstes auffallen, dass es zwei Arten von Religionen gibt, solche, die sich auf die Autorität eines Buches stützen, und solche, die keines besitzen. Die im Besitz eines Buches befindlichen sind die mächtigsten und zählen die meisten Anhänger. Die, welche kein Buch haben, sind größtenteils erloschen, und die wenigen neueren verfügen über wenig Anhang. Dennoch begegnen wir in allen Religionen der Ansicht, dass die von ihnen gelehrten Wahrheiten die Summe der Erfahrungen bestimmter Persönlichkeiten sei. Der Christ fordert Glauben an seine Religion, an Christus und an ihn als den fleischgewordenen Gott, Glauben an einen Gott, eine Seele und an ein höheres Dasein der Seele. Frage ich ihn nach den Gründen, so sagt er nur, er glaube eben daran. Wenn Sie aber auf den Urquell des Christentums zurückgehen, werden Sie finden, dass es Erfahrung zur Grundlage hat. Christus sagte, er habe Gott geschaut; die Jünger sagten, sie hätten ihn gefühlt; und so fort. Ebenso gründet sich der Buddhismus auf Buddha's Erfahrung. Dieser erfuhr an sich gewisse Wahrheiten, sah sie, erlebte sie und predigte sie der Welt. Bei den Hindus ist es das gleiche: die Verfasser ihrer heiligen Bücher - die Weise oder Seher (rishi) heißen - erklären darin, dass sie gewisse Wahrheiten erfahren haben, und diese predigen sie dann. Es ist also klar, dass alle Religionen auf diesem einen universalen und diamantenen Grund unserer gesamten Erkenntnis errichtet worden sind, nämlich auf unmittelbarer Erfahrung. Alle großen Lehrer haben Gott geschaut; sie erschauten ihre eigene Seele, ihre Zukunft, ihre Ewigkeit, und was sie schauten, das predigten sie. Mit einem Unterschied, dass in den meisten Religionen, vor allem in neuerer Zeit, die eigenartige Ansicht verfochten wird, diese Erfahrungen seien in der gegenwärtigen Zeit unmöglich und nur einigen Menschen zuteil geworden, den Stiftern der nach ihnen benannten Religionen. In der Gegenwart würden diese Erfahrungen nicht mehr gemacht, und so müssten wir jetzt Religion auf Treu und Glauben hinnehmen. Das bestreite ich durchaus. Wurde in dieser Welt auf irgend einem besonderen Wissensgebiet eine Erfahrung gemacht, so folgt mit unbedingter Notwendigkeit daraus, dass diese Erfahrung schon vorher millionenfach möglich war und sich in alle Ewigkeit wiederholen wird. Übereinstimmung des Gleichen ist strenges Naturgesetz; was sich einmal ereignet hat, kann sich jederzeit wieder ereignen.

Deshalb erklären die Lehrer der Wissenschaft des yoga, Religion sei nicht nur auf Erfahrung früherer Zeiten gegründet, sondern es könne überhaupt kein Mensch religiös sein, ohne die gleichen Wahrnehmungen gemacht zu haben. Die Wissenschaft des yoga lehrt uns, wie wir zu diesen Wahrnehmungen gelangen können. Es hat wenig Zweck, über Religion zu reden, solange man sie nicht erlebt hat. Warum gibt es soviel Aufruhr, Kampf und Streit im Namen Gottes? Im Namen Gottes ist mehr Blut geflossen, als für sonst etwas, weil die Menschen nicht bis zum Urquell vorgedrungen sind. Sie begnügten sich damit, verstandesmäßig den Gebräuchen ihrer Väter zuzustimmen und verlangten von den anderen das gleiche. Mit welchem Recht aber darf der Mensch von seiner Seele reden, wenn er nichts von ihr spürt, oder vom Dasein Gottes, wenn er ihn nicht schaute? Wenn es einen Gott gibt, müssen wir ihn schauen können; wenn es eine Seele gibt, müssen wir sie wahrnehmen können. Sonst wäre es besser, überhaupt nicht zu glauben. Besser ist es, ein ausgesprochener Atheist zu sein, als ein Heuchler. Auf der einen Seite steht die moderne Ansicht der Gebildeten. Religion, Metaphysik und jedes Suchen nach einem Höchsten sei unnütz, während andererseits die Halbgebildeten der Ansicht zu sein scheinen, diese Dinge entbehrten tatsächlich jeder Grundlage und ihr einziger Wert bestehe darin, dass sie den Menschen einen starken Antrieb geben, der Welt Gutes zu tun; denn gottgläubige Menschen werden vielleicht gut und moralisch und also gute Bürger sein. Man kann diesen Menschen ihre Anschauung nicht verdenken, wurden sie doch nichts anderes gelehrt, als an einen Schwall von Worten zu glauben, die ohne jeden Gehalt sind. Und man verlangt von ihnen, dass sie von Worten leben sollen. Sind sie dazu imstande? Wären sie es, hätte ich nicht mehr die geringste Achtung vor der menschlichen Natur. Der Mensch verlangt nach Wahrheit, will die Wahrheit an sich selbst erfahren. Hat er sie begriffen, ist er ihrer innegeworden, hat er sie im Innersten seines Herzens verspürt, dann allein - so erklären die vedas - werden alle Zweifel schwinden, wird alles Dunkel zerstreut, alles Krumme gerade werden.

"Ihr Kinder der Unsterblichkeit, ihr sogar, die ihr in den höchsten Sphären lebt, der Weg ist gefunden. Es gibt einen Weg, der aus aller Finsternis führt, und das ist, Ihn zu erkennen, der jenseits aller Finsternis ist. Einen anderen Weg gibt es nicht."

Die Wissenschaft des raja yoga will der Menschheit eine praktische und wissenschaftlich ausgearbeitete Methode darbieten, mittels derer sie zu dieser Wahrheit gelangen kann. Jede Wissenschaft muss vor allem ihre eigene Forschungsmethode besitzen. Wenn Sie Astronom werden wollen und sich hinsetzen und immerzu: "Astronomie, Astronomie!" schreien, wird sie Ihnen niemals aufgehen. So ist es auch mit der Chemie. Eine bestimmte Methode muss befolgt werden. Sie müssen ein Laboratorium aufsuchen, verschiedene Stoffe nehmen, sie mischen, eine Verbindung daraus herstellen, mit ihnen experimentieren, und auf diese Weise werden Sie chemische Kenntnisse gewinnen. Wenn Sie Astronom werden wollen, müssen Sie in ein Observatorium gehen, ein Fernrohr nehmen und durch dieses die Sterne und Planeten beobachten, und Sie werden etwas von Astronomie wissen. Jede Wissenschaft braucht ihre eigene Methode. Ich könnte Ihnen tausende von Predigten halten, aber Sie würden dadurch noch nicht religiös werden, solange Sie nicht den dahin führenden Weg beschritten hätten. Das wird von den Weisen aller Länder und Zeiten bestätigt, von Menschen, die - rein und selbstlos - nichts anderes wollten als der Welt Gutes tun. Sie alle behaupten, eine Wahrheit gefunden zu haben, die höher ist als alles, was die Sinne uns schenken können, und sie fordern uns zur Nachprüfung auf. Sie verlangen von uns, dass wir die dazu führende Methode anwenden und ehrlich üben sollen. Erst dann, wenn wir diese Wahrheit trotzdem nicht finden könnten, hätten wir das volle Recht, sie zu leugnen. Es wäre aber Torheit von uns, schon vorher an der Wahrheit ihrer Aussagen zu zweifeln. Daher müssen wir unter Anwendung der vorgeschriebenen Methoden gewissenhaft arbeiten, und wir werden die Wahrheit erkennen.

Bei der Aneignung von Erkenntnissen bedienen wir uns der induktiven Methode, und diese beruht auf Beobachtung. Erst beobachten wir Tatsachen, dann verallgemeinern wir, und dann ziehen wir Schlüsse oder stellen Prinzipien auf. Die Erkenntnis der seelischen Welt, der inneren Natur des Menschen, des Denkprozesses, ist niemals möglich, bevor wir nicht die Fähigkeit zur Beobachtung der tatsächlichen Vorgänge im Innern besitzen. Die Beobachtung der Tatsachen der Außenwelt ist verhältnismäßig einfach, weil dafür zahlreiche Instrumente erfunden wurden, doch zur Erforschung der inneren Welt steht uns kein helfendes Instrument zur Verfügung. Dennoch wissen wir, dass wir beobachten müssen, um wissenschaftlich zu verfahren. Ohne richtige Analyse wird jede Wissenschaft fruchtlos, ein bloßes Theoretisieren bleiben, und daher lagen von jeher die Psychologen miteinander im Streit, jene wenigen ausgenommen, denen es gelang, methodisch zu forschen.

Die Wissenschaft des raja yoga erklärt erstens, uns ein solches Mittel zur Beobachtung der inneren Vorgänge bieten zu können. Das Denkorgan selber ist das Instrument. Die Beobachtungskraft wird, wenn richtig geleitet und auf die Innenwelt gerichtet, die seelische Welt, die Denksubstanz analysieren und Erkenntnis in uns aufleuchten lassen. Die Geisteskräfte gleichen Strahlen zerstreuten Lichtes; konzentrisch zusammengefasst leuchten sie. Eine solche Konzentration ist für uns das einzige Erkenntnismittel. Jeder gebraucht es, in der äußeren wie in der inneren Welt, doch der Psychologe muss die gleiche, peinlich-genaue Beobachtung, die der Naturwissenschaftler auf die Außenwelt richtet, auch auf die innere Welt richten, und dazu bedarf es einer sehr langen Übung. Von Kindheit an lehrte man uns, allein den Dingen der Außenwelt Aufmerksamkeit zu schenken, nie aber denen der Innenwelt, wodurch die meisten von uns die Fähigkeit zur Beobachtung des inneren Ablaufes nahezu verloren haben. Das Denkorgan gleichsam nach innen zu kehren, es daran zu hindern, sich nach außen zu wenden, und dann alle Kräfte gesammelt auf die seelische Welt selber zu richten, damit sie das eigene Wesen erkenne und sich analysiere, das ist eine sehr schwere Aufgabe. Und doch ist es der einzige Weg, der Sache auf eine irgendwie wissenschaftliche Weise näherzukommen.

Wozu dient eine solche Erkenntnis? Einmal ist Erkenntnis an sich die größte Belohnung ihrer selbst, und zweitens hat sie auch einen praktischen Nutzen. Sie wird uns von allem Leiden befreien. Wenn der Mensch durch die Analyse der eigenen seelischen Welt sich plötzlich gleichsam Auge in Auge einem gegenüber sieht, das ewig unzerstörbar ist, einem, das kraft seines Wesens ewig rein und vollkommen ist, wird er sich nicht mehr unglücklich fühlen. Alles Leiden hat seien Ursprung in der Furcht und in unbefriedigtem Verlangen. Der Mensch wird seine Unsterblichkeit erkennen und den Tod nicht mehr fürchten. Wenn er seine Vollkommenheit kennt, wird alles nichtige Verlangen in ihm schweigen, und da die Gründe seines Leidens dann wegfallen, wird er sich nicht mehr unglücklich fühlen, sondern schon in diesem Leben vollkommener Seligkeit teilhaftig werden.

Nur durch eine einzige Methode ist diese Erkenntnis zu erlangen, nämlich durch Konzentration. Der Chemiker in seinem Labor konzentriert alle seine Geisteskräfte auf einen einzigen Brennpunkt, richtet sie auf die Stoffe, die er zu analysieren hat und entreißt ihnen so ihre Geheimnisse. Der Astronom konzentriert alle seine Geisteskräfte, projiziert sie durch das Fernrohr auf den Himmel, und Sterne, Sonne und Mond enthüllen ihm ihr Geheimnis. Je mehr ich meine Gedanken auf den Gegenstand konzentrieren kann, über den ich zu Ihnen spreche, umso besser kann ich ihn erhellen. Sie hören mir zu, und je mehr Sie Ihre Gedanken konzentrieren, umso besser werden Sie begreifen können, was ich Ihnen zu sagen habe.

Nur durch Konzentration der Geisteskräfte ist bisher Wissen erworben worden. Die Welt ist bereit, ihre Geheimnisse preiszugeben, wenn wir nur zu fragen und ihr den nötigen Anstoß zu geben wissen. Konzentration verleiht die notwendige Stoßkraft. Die Macht des menschlichen Geistes kennt keine Grenzen. Je größer die Konzentration ist, umso mehr Kraft kann an einem Punkte zur Wirkung gebracht werden. Darin besteht das Geheimnis.

Es ist leicht, das Innenorgan auf sichtbare Gegenstände zu konzentrieren, denn es schweift naturgemäß nach außen. In Religion, Psychologie und Metaphysik sind dagegen Subjekt und Objekt eins. Das Objekt ist ein geistiges, die Denksubstanz selber ist das Objekt und es ist notwendig, diese innere Welt zu erforschen, so dass die seelische Welt sich selber erforscht. Wir wissen, dass es die Geisteskraft der Reflexion gibt. Ich spreche zu Ihnen und zugleich stehe ich gleichsam wie eine zweite Person daneben und weiß und höre, was ich spreche. Sie arbeiten und denken gleichzeitig, während ein Teil Ihres Bewusstseins dies beobachtet. Die Geisteskräfte sollten auf sich selber konzentriert und zurückgewandt werden, und wie die durchdringenden Strahlen der Sonne die Geheimnisse des dunkelsten Winkels enthüllen, so wird die also konzentrierte seelische Welt in die eigenen verborgensten Geheimnisse dringen. Auf diese Weise werden wir zur Grundlage des Glaubens, zu wirklich echter Religion gelangen. Wir werden an uns selber wahrnehmen, ob wir eine Seele besitzen, ob das Leben nur ein Nu oder von Ewigkeit ist, ob es einen Gott gibt oder nicht. Das wird sich uns alles enthüllen, und raja yoga will es uns lehren. Das Ziel seiner Lehren ist, uns zu zeigen, wie wir zur Konzentration der Denksubstanz gelangen können, danach, wie die tiefsten Tiefen unserer seelischen Welt zu erforschen sind und ferner, wie ihre Inhalte zu verallgemeinern sind und wie wir unsere Schlüsse aus ihnen ziehen können. Deshalb ist ihm unsere Religion gleichgültig, ob wir Theisten oder Atheisten, Christen Juden oder Buddhisten sind. Wir sind Menschen und das genügt. Jeder Mensch hat das Recht, nach dem Grund zu fragen und sich die Frage selber zu beantworten, wenn er sich nur die Mühe nimmt.

Soweit brauchen wir also, wie wir sehen, beim Studium des raja yoga nichts auf Treu und Glauben annehmen. 'Glauben Sie nichts, bevor Sie es nicht selber entdecken', das ist seine Lehre. Die Wahrheit bedarf keiner äußeren Stütze. Wollen Sie etwa behaupten, die Tatsachen unseres Wachzustandes bedürften des Beweises durch irgendwelche Träume oder Einbildungen? Gewiss nicht. Dieses Studium des raja yoga erfordert lange Zeit und beständige Übung. Teilweise sind es körperliche Übungen, hauptsächlich aber geistige. In der Folge werden wir sehen, wie eng die Verbindung von Geist und Körper ist. Wenn wir der Ansicht sind, dass der Geist, das Innenorgan, nur ein subtilerer Teil des Körpers ist, und dass er auf den Körper einwirkt, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass der Körper auf den Geist zurückwirkt. Wir können unser Innenorgan nur sehr unvollkommen beherrschen. Um zur Herrschaft über dasselbe zu gelangen, um jene Gewalt über Körper und Geist zu gewinnen, müssen wir zu bestimmten physischen Hilfsmitteln greifen. Wenn wir den Körper dann genügend in der Gewalt haben, können wir es wagen, an die Ausbildung der geistigen Kräfte zu gehen. Tun wir das, so werden wir imstande sein, unseren Geist zu beherrschen, ihn nach unserem Belieben arbeiten zu lassen und ihn zwingen, seine Kräfte gemäß unserem Willen zu konzentrieren.

Dem raja yoga zufolge ist die Außenwelt nur die gröbere Form der inneren oder subtilen Welt. Das Subtile ist stets die Ursache, das Gröbere die Wirkung. Daher ist die Außenwelt die Wirkung und die Innenwelt die Ursache. Ebenso sind die Kräfte der Außenwelt nur der gröbere Bestandteil eines Etwas, dessen subtilere Bestandteile die Kräfte der Innenwelt sind. Der Mensch, der die Kräfte der Innenwelt entdeckt hat und lernte, sie zu gebrauchen, wird die gesamte Natur in seine Gewalt bekommen. Der yogin stellt sich keine geringere Aufgabe, als die Beherrschung der ganzen Welt, die Unterwerfung der gesamten Natur. Er will erreichen, dass das, was wir "Naturgesetze" nennen, nichts mehr über ihn vermag, dass er sie überschreitet. Er wird Herr über die ganze Natur, die innere wie die äußere, sein. Fortschritt und Zivilisation des Menschengeschlechts sind nichts anderes als Naturbeherrschung.

Die Verschiedenartigkeit der Rassen bedingt auch verschiedenartige Methoden der Naturbeherrschung. Wie in der gleichen Gesellschaft die einen die äußere Natur, die anderen die innere Natur zu beherrschen suchen, so auch unter den Rassen einige die Herrschaft über die Außenwelt und andere über die innere. Einige behaupten, wir beherrschten zugleich mit der inneren Welt alles übrige. Andere wieder, wir beherrschten alles, wenn wir die Außenwelt beherrschten. Wenn man es auf die Spitze treibt, haben beide recht, denn es gibt in der Natur keine solche Scheidung in außen und innen. Das sind fiktive Beschränkungen, die es niemals gab. Die nach außen und die nach innen Gewandten müssen sich am gleichen Punkte treffen, wenn sie den höchsten Grad ihrer Erkenntnis erreichen. Wie ein Physiker seine Erkenntnis, wenn er sie bis zur äußersten Grenze vortreibt, in Metaphysik übergehen sieht, so wird auch der Metaphysiker erkennen, dass das, was er Geist und Materie nennt, nur scheinbar Verschiedenes ist, da es nur eine Wirklichkeit gibt.

Das Endziel aller Wissenschaft ist die Entdeckung der Einheit, des Einen, aus dem das Viele hervorgeht, jenes Einen, das sich als das Viele darstellt. Raja yoga will von der Innenwelt ausgehen, die innere Welt erforschen, und dadurch zur Herrschaft über das Ganze, das Innen wie das Außen, gelangen. Der Versuch ist sehr alten Ursprungs. Sein Hauptbollwerk war Indien, aber der Versuch wurde auch in anderen Völkern gemacht. Im Westen galt raja yoga als Mystik und Menschen, die ihn üben wollten, wurden entweder verbrannt, oder als Hexen und Zauberer getötet. In Indien bemächtigten sich seiner aus vielerlei Gründen Leute, die 90% der in ihm enthaltenen Erkenntnisse vernichteten und den Rest zu einem großen Geheimnis zu machen suchten.

Alles Geheimnisvolle und Rätselhafte in diesen Systemen des yoga sollte sofort abgelehnt werden. Kraft ist der beste Führer im Leben. Verwerfen Sie in der Religion, und auch sonst, alles, was Sie schwächen könnte und halten Sie es sich fern. Geheimnistuerei schwächt den menschlichen Geist. Dadurch wurde der yoga - eine der großartigsten Wissenschaften - nahezu vernichtet. Seit seiner Entdeckung vor mehr als viertausend Jahren, wurde der yoga in Indien in vollkommener Weise dargestellt, formuliert und gelehrt. Es ist auffallend, dass je moderner der Kommentator ist, umso größer seine Irrtümer sind, während je älter der Schriftsteller ist, umso größer seine Weisheit ist.

Es ist nichts Geheimnisvolles in dem, was ich lehre. Das wenige, das ich weiß, will ich Ihnen mitteilen. Soweit ich es begründen kann, werde ich es tun, sonst aber einfach berichten, was in den Büchern steht. Es ist verkehrt, blindlings zu glauben. Sie müssen Ihren eigenen Verstand, Ihre eigene Urteilskraft gebrauchen; Sie müssen üben und dann sehen, ob diese Dinge geschehen oder nicht. Genau so, wie Sie es mit jeder anderen Wissenschaft tun, sollten Sie das Studium dieser Wissenschaft in Angriff nehmen. Es ist nichts Geheimnisvolles oder Gefährliches daran. Ihre Wahrheit sollte bei hellem Tage auf offener Straße verkündet werden. Jeder Versuch, diese Dinge zu mystifizieren, ist eine Gefahrenquelle.

Bevor ich fortfahre, will ich Ihnen etwas über die Philosophie des samkhya sagen, auf die der ganze raja yoga sich gründet. Nach der Philosophie des samkhya vollzieht sich die Wahrnehmung wie folgt: Die Reize äußerer Objekte werden von den äußeren Instrumenten den ihnen entsprechenden Zentren im Gehirn, den Sinnesorganen, zugeführt; die Sinnesorgane leiten die Reize dem Denkorgan zu, das Denkorgan leitet sie an das bestimmende Vermögen weiter, von dem der pususha (die Seele) sie empfängt, worauf die Wahrnehmung erfolgt. Darauf gibt er gleichsam die Anweisung an die motorischen Zentren weiter. Mit Ausnahme des purusha bestehen diese alle aus Materie, doch das Denkorgan ist aus viel subtilerer Materie gebildet als die Sinnesorgane. Aus dem gleichen Material wie das Denkorgan bestehen auch die aus subtilerer Materie gebildeten tanmatras. Diese werden - vergröbert - zum Baustoff der sichtbaren Welt. Dieses ist die Psychologie des samkhya. Es besteht also zwischen dem Verstand und der gröberen Materie der sichtbaren Welt nur ein Gradunterschied. Der purusha allein ist immateriell. Das Denkorgan ist also gleichsam ein Instrument in den Händen der Seele, durch das die Seele die Sinnesobjekte erfasst. Das Denkorgan wandelt sich und schwankt beständig, kann sich aber in seiner Vollendung mit mehreren Sinnesorganen, mit nur einem Sinnesorgan, oder mit keinem, verbinden. Wenn ich z.B. die Uhr mit voller Aufmerksamkeit schlagen höre, sehe ich, obgleich meine Augen weit geöffnet sind, vielleicht nichts, weil das Denkorgan mit dem Gehörorgan, nicht aber zugleich mit dem Sehorgan, verbunden war. Das vollendete Denkorgan kann sich aber gleichzeitig mit allen Sinnesorganen verbinden. Es hat die Fähigkeit der Reflexion, der Rückschau in seine eigenen Tiefen. Die reflektive Fähigkeit will der yogin erwerben; durch Konzentration und durch Innenwendung sucht er die Vorgänge im Innern zu erforschen. Es handelt sich hier nicht um ein bloßes Fürwahrhalten, sondern um die Analyse, die gewissen Philosophen gelang. Die heutigen Physiologen sagen uns, dass nicht das Auge das Sehorgan sei, sondern dass dieses sich in einem der Nervenzentren des Gehirns befinde, wo sich entsprechend auch die Organe der anderen Sinne befänden. Sie sagen uns ferner, diese Zentren seien von der gleichen Substanz wie das Gehirn. Die samkhya behaupten dasselbe. Die erste Feststellung entstammt dem Gebiet der Physiologie, die zweite dem der Psychologie; dennoch stimmen beide überein. Unser Forschungsgebiet ist weder ein physiologisches, noch ein psychologisches.

Der yogin sucht jenen subtilen Stand der Innenschau zu erreichen, in welchem er die verschiedenen Zustände der Denksubstanz schauen kann. Sie müssen alle gleichzeitig wahrnehmbar sein. Man kann dann wahrnehmen, auf welche Weise der Sinneseindruck sich fortpflanzt, wie das Denkorgan ihn empfängt, wie er zum bestimmenden Vermögen weitergeleitet wird und wie dieses ihn dem purusha übermittelt. Wie es einer besonderen Vorbereitung auf jede Wissenschaft bedarf, und wie jede ihre eigene Methode hat, die man anwenden muss, um die betreffende Wissenschaft verstehen zu können, so ist es auch beim raja yoga der Fall.

Wir müssen unsere Ernährung regeln, müssen eine Nahrung wählen, bei der unser Geist am klarsten bleibt. Haben wir erst genügend Kräfte gesammelt, und sind wir mit unseren Übungen gut vorangekommen, so brauchen wir darin nicht mehr so ängstlich zu sein. Während des Wachstums muss die Pflanze eingehegt werden, damit sie nicht Schaden leidet. Wurde aber ein Baum daraus, so kann der Zaun entfernt werden; sie ist dann stark genug, allen Unbilden zu widerstehen.

Ein yogin muss die beiden Extreme, Luxus und Kasteiung, vermeiden. Er darf nicht fasten, noch seinen Leib foltern; wer das tut, heißt es in der gita, kann kein yogin sein. Wer fastet, wer sich wachhält, wer viel schläft, wer zuviel arbeitet, wer überhaupt nicht arbeitet, - keiner von diesen kann ein yogin sein.

aus: Swami Vivekananda: Raja Yoga - Mit den Yoga-Aphorismen des Patanjali, Hermann Bauer Verlag, 1981

 

ALLES  IST  EINS

 

Ramana Maharshi said, "If you want liberation, write, read, and practice the instructions in Ellam Ondre."

Dieses bisher nicht öffentlich zugängliche Werk aus dem Tamil ist von Sri Ramana Maharshi als Lektüre empfohlen worden. Über den Autor ist nichts bekannt. "Alles ist Eins" stammt vermutlich aus dem 19. Jahrhundert und enthält Richtlinien, wie der wahre Zustand des Menschen, das "Glücklichsein", erreicht werden kann.

 

Deine wahre Natur ist es, glücklich zu sein,

es ist daher nicht falsch, nach diesem Zustand zu streben.

Falsch ist nur, das Glück außen zu suchen,

denn es ist innen.

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Vom Glücklichsein

 

"Glücklich sein zu wollen und dabei das Selbst mit dem Körper zu identifizieren, ist wie der Versuch, den Fluß auf dem Rücken eines Krokodils zu überqueren. Wenn das Ego aufsteigt, trennt sich der Geist von seiner Quelle, dem Selbst, und wird rastlos wie ein in die Luft geworfener Stein oder das Wasser eines Flusses. Erst wenn der Stein oder der Fluß ihren jeweiligen Ursprungsort, nämlich den Boden oder den Ozean wieder erreicht haben, kommen sie zur Ruhe. Ebenso ist es mit dem Geist - er kann erst ruhen und glücklich sein, wenn er zu seiner Quelle zurückgekehrt ist und in ihr verbleibt. So wie es gewiß ist, daß der Stein und der Fluß zu ihrem Ausgangsort zurückkehren, so wird auch zwangsläufig früher oder später der Geist zu seiner Quelle heimkehren".

Sri Ramana Maharshi

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EINS-sein

1. Alles, die Welt, die du siehst, sowie du selbst, der Betrachter dieser Welt, ist EINS.

2. Alles, was du als ICH, DU, ER, SIE, und ES betrachtest ist EINS.

3. Die Lebewesen, aber auch das Unbelebte wie Erde, Luft, Feuer und Wasser, all das ist EINS.

4. Das Gute, das erworben wird, indem man alles als eins betrachtet, kann nicht erreicht werden, wenn man alles getrennt voneinander sieht. Also ist alles EINS.

5. Alles als eins zu betrachten, ist gut für dich und ebenso für die anderen. Daher ist alles EINS.

6. Derjenige, der denkt: "Ich bin getrennt, Du bist getrennt, Er ist getrennt", handelt auf eine Art für sich selbst, auf die andere Art für die anderen. Er kann nicht anders. Aus dem Gedanken "Wir sind alle getrennt voneinander" erwächst unterschiedliches Handeln verschiedenen Personen gegenüber. Wie kann ein Mensch vom rechten Weg abweichen, der um das Einssein mit den anderen weiß? Solange der Keim der Unterscheidens noch lebendig ist, wird - bewußt oder unbewußt - unterschiedliches handeln daraus erwachsen. Daher gib es auf, Unterschiede zu sehen. Alles ist nur EINS.

7. Solltest du dich nun fragen: In der Welt scheint alles verschieden voneinander zu sein; wie kann ich da alles als eins betrachten? Gibt es irgendeinen Weg um diese Erkenntnis zu erlangen? So werde ich dir antworten: Auf dem gleichen Baum sehen wir Blätter, Blumen, Früchte und Äste, alle verschieden voneinander und trotzdem alles eins, weil sie alle im Wort Baum inbegriffen sind. Sie haben eine gemeinsame Wurzel, einen gemeinsamen Saft. In gleicher Weise kommen alle Dinge, alle Körper, alle Organismen aus derselben Quelle und werden von derselben Kraft belebt. Daher ist alles EINS.

8. Mein guter Freund, finde selbst heraus, ob die Aussage: "Alles ist eins", Gutes oder Schlechtes bewirkt.

Wahrlich ist der im Recht, der sich selbst wie die anderen sieht und die anderen wie sich selbst, denn wie kann einem Menschen Schlechtes anhaften, der weiß, daß er die anderen ist und die anderen er selbst sind. Sag mir, gibt es einen besseren Weg zum Guten als das Wissen um die Einheit? Sicherlich gibt es keine bessere Methode als diese. Wie kann jemand die anderen mehr lieben als wenn er weiß, daß diese er selbst sind? betrachte sie daher alle als Einheit - liebe sie alle als Einheit, denn in Wahrheit ist alles EINS.

9. Wer kann die Ruhe und den Seelenfrieden dessen ermessen, der in der Einheit lebt? Er hat keine Sorgen. Das Wohl aller ist auch sein Wohl. Auch eine Mutter empfindet das Wohlergehen ihrer Kinder als ihr eigenes Wohlergehen, und trotzdem ist ihre Liebe nicht vollkommen, denn sie glaubt, daß sie und ihre Kinder getrennt voneinander sind. Die Liebe eines Weisen, der in Einheit mit allem lebt, übertrifft daher bei weitem die Liebe einer Mutter. Es gibt keinen anderen Weg, eine solche Liebe zu verwirklichen, als die Erfahrung der Einheit. Daher ist alles EINS.

10. Betrachte die ganze Welt als eins mit deinem unsterblichen Körper und somit dich selbst als das immerwährende leben der gesamten Welt. Sag mir, kann das etwa schaden? Wer wird sich schon vor dem unverfänglichen Weg scheuen? Sei mutig. Die Veden lehren diese reine Wahrheit. Es gibt nichts anderes außer dir selbst. Das höchste Gut wird dir gehören. Ja, du wirst selbst das höchste Gut sein. Anderen wird nur Gutes durch dich widerfahren, denn wer würde schon seinem eigenen Körper und seiner eigenen Seele Schaden zufügen?

Wenn der Körper einen Abszeß hat, wird ihm eine Salbe aufgetragen. Auch wenn es schmerzt, ist es doch nur dazu gedacht, Gutes zu bewirken. ebenso wird es mit manchen deiner Handlungen sein; sie werden auch dem Guten in der Welt dienen. Deshalb sollst du in allem die Einheit sehen und dich nicht in Unterscheidungen verwickeln.

Ich fasse kurz zusammen: derjenige, der die Einheit kennt, handelt so, wie es am besten ist; es ist das Wissen um die Einheit, das ihn zum Handeln bewegt. Er kann sich nicht irren. Er ist Gott, für die Welt sichtbar gemacht. Alles ist EINS.

aus: "Alles ist Eins" von Subramaniam, Vaiyai R., Reichel Verlag, mit einem Vorwort von Sri Ramana Marharshi

Bücherverzeichnis:
Empfehlungen der ARUNA-Yoga Gemeinschaft

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Kleine Geheimnisse des Erfolgreich-Seins Gebunden; 8,80 Eur

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Kleine Geheimnisse des Glücklich-Seins Gebunden; 8,80 Eur

Walters, J Donald:
Die Kunst, Menschen zu führen
Ein Handbuch für Menschen in Führungspositionen Taschenbuch; 11,40

Walters, J Donald:
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Walters, J Donald
Die spirituelle Lehre der Rubaijat, Yogananda, Paramahansa
herausgegeben und kommentiert von Walters, J Donald; Broschiert; 12,90 Eur

Davis, Roy E.
Kriya-Yoga, Pfad des Lichts, 15,20

Davis, Roy E.
Meditation als Lebenshilfe
Einfache Einführung in die Meditation, 4,20 Eur

Eins-Sein Von Babaji /Buddha /Dalai Lama XIV. /Yogananda Paramahansa /Hilarion /Marharshi Ramana.
Hrsg. v. Halbig, Konrad. 24 Karten 8,50 Eur

Faruqi, I H:
Sufismus und Bhakti; Maulana Rumi und Sri Ramakrishna; Taschenbuch; 12,70 Eur

Mukerji, Dhan G:
Das Antlitz des Schweigens
Leben und Wirken des indischen Meisters Ramakrishna; Taschenbuch; 14,80 Eur

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Tenali Ramakrishna
Geschichten aus dem Leben des süd-indischen Hofnarren; Taschenbuch; 10,50 Eur

Ramakrishna:
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Rolland, Romain:
Das Leben des Ramakrishna; Gebunden; 15,00 Eur

Satyamayi:
Sri Ramakrishna - Ein Lebensbild; Gebunden; 16,70 Eur

Vivekananda Swami:
Vedanta - Der Ozean der Weisheit; Eine Einführung in die spirituellen Lehren und die Grundlagen
der Praxis des geistigen Yoga in der indischen Vedanta-Tratition; Gebunden; 23,60 Eur

Rolland, Romain:
Vivekananda, 25,00 Eur

Saher, Purvezji J:
Lebensweisheit und Creative Mystik - Vivekananda; Gebunden; 18,60 Eur

Torwesten, Hans:
Ramakrishna und Christus oder das Paradox der Reinkarnation. 2. Aufl. 1993. 240 S., 2 Abb.; Englisch Broschiert; 19,60 Eur

Vivekananda, Swami:
Meditation und ihre Methoden; Taschenbuch; 6,40 Eur

Hariharananda, Paramahansa:
Kriya Yoga
5.Auflage 2000.

Prajnanananda, Paramahansa:
Yoga - Der Göttliche Weg
1999.

Prajnanananda, Paramahansa:
Mahavatar Babaji, Das Ewige Licht Gottes
1999.

Maheshwarananda, Paramahansa:
Yoga im täglichen Leben
(Hatha-Yoga) 2000.

Sivananda, Swami: Göttliche Erkenntnis
mit Artikeln über alle Aspekte des spirituellen Lebens 2000,

Frank von Allmen: Buddhismus
Theseus Verlag, Stuttgart

Deepak Chopra: Bewusst glücklich
Allegria Verlag, Berlin

Khenrab Gyamtso/Stephan Kölliker: Tibetische Medizin
AT Verlag, Baden und München

Dalai Lama: Frieden Lernen
Theseus Verlag, Stuttgart

Willigis Jäger: Westöstliche Weisheit
Theseus Verlag, Stuttgart

Yongey Mingyur Rinpoche: Buddha und die Wissenschaft vom Glück
Goldmann Verlag, München

Mathias Tietke: Der Stammbaum des Yoga
Theseus Verlag, Stuttgart

Tschuang-Tse: Reden und Gleichnisse
Manesse Verlag, Zürich

Volker Zotz: Konfuzius für den Westen
O.W. Barth Verlag, Frankfurt / Main

Klassische Tibetische Medizin
Illustrationen der Abhandlung "Blauer Beryll" von Sangye Gyamtso (1653-1705)

Perspektiven für Tibet
Auf dem Weg zu einer Zukunft in Freiheit und Selbstbestimmung

Ching Hai: Ich bringe euch heim
Ausgewählte spirituelle Lehren der Höchsten Meisterin Ching Hai, 174 Seiten
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