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ARUNA


ARUNA Sangha -
Die Gemeinschaft der aufgehenden Sonne




Was ist eine ARUNA Gemeinschaft?

Ich leitete von 2001 - 2007 einen Gebets- und Meditationskreis und lehre bis heute den Raja-Yoga (den Weg der Meditation). Inzwischen ist eine weltumspannende Bruderschaft entstanden, der sich der Vision eines spirituellen Dorfes von Yogananda widmet. Da Yogananda mein Satguru ist, ist es mir ein inneres Bedürfnis, an dieser Vision mitzuwirken.

Ich gehöre zu Aruna Sangha schon sehr, sehr lange. Ich habe seine Anfänge erlebt und seine Entwicklung bis heute. Viele Gruppen, Strömungen, Visionen haben Platz in Aruna Sangha. Also ist darin auch Raum für den Traum einer weltumspannenden Familie, die sich aus vielen spirituellen Zentren zusammensetzt.

"ARUNA" bedeutet "aufgehende Sonne" und bedeutet soviel wie Menschen, die in sich die Liebe erweckt haben. Menschen mit hohen Idealen und spiritueller Ausrichtung. "Sangha" bedeutet "Gemeinschaft" - allerdings ohne jede Einschränkung. Ein "Sangha" kann mehrere Gruppierungen, Initiativen und Einzelpersonen umfassen - "Sangha" ist so eine Art "Dach".

"Ananda"  bedeutet  "göttliche Freude" und meint damit das göttliche Entzücken schlechthin. Die Idee stammt von Yogagananda. Sein Schüler Kriyananda gründete nach der Vision seines großen Lehrers eine Weltbruderschafts-Kolonie. Daher ist ein Ananda Zentrum, ein Teil von ARUNA Sangha, der weltumspannenden Familie von Menschen mit hohen Idealen und spiritueller Ausrichtung.

Yogananda steht mir in einer Weise nahe, wie ich es niemandem erklären kann, der nicht selber die tiefe Liebe und Hingabe erfahren hat, die zwischen einem Yogi und "seinem" Satguru hin- und herschwingt.  Aus diesem Grund habe ich die Idee des von mir so geliebten Yoganandas zu meiner eigenen gemacht. Eine Weltbruderschafts-Kolonie ist wie eine spirituelle Familie, die sich aus Menschen zusammensetzt, die sich gegenseitig helfen, lieben und achten. 

Nach langjähriger Schülerschaft wurde Yogi Sundara von Guru Ananda eingeweiht und von Guru Vayu zum Lehren beauftragt. In ihm ist die Kraft und der Segen der Yoga-Meisterlinie lebendig. Er lehrt den RAJA-Yoga aus idealistischen Gründen, ohne damit Geld verdienen zu wollen. Die Teilnahme an den Meditations-Stunden sind nicht öffentlich. Anmeldung und freie Spende erbeten. Die Spende dient zur finanziellen Unterstützung von Erziehungs- und Sozialprojekten in Indien (Verein "DANA MUDRA" - Die gebende Hand).

Yogananda hatte immer alle Devotes sehr ermuntert, sich mit Gleichgesinnten zu Satsang (das Zusammensein mit Gottsuchenden) und Meditation zu treffen. Er sah Satsang als starke Hilfe an, um den oft wenig förderlichen Einflüssen unserer Umwelt eine positive Kraft entgegenzusetzen. Viele von uns haben die Erfahrung machen können, wie viel einfacher es oft ist, tief einzutauchen, wenn man mit anderen zusammen meditiert und wie schön die Freundschaften sind, die auf einer spirituellen Ebene basieren.

http://www.mahayoga.eu/Ananda-mp3/Meditationen/Meditation_Sundara.mp3 => Eine Meditation gesprochen von Guru Ananda !

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Eine Synthese von Ost und West
Die Lehren in Ananda sind eine harmonische Verbindung östlicher und westlicher spiritueller Disziplinen. Besondere Betonung liegt auf den Lehren von Jesus Christus und Indiens alter Wissenschaft des Yoga. Die Basis dieser Lehren ist universell. Sie wurden von dem großen indischen Meister Paramhansa Yogananda in reiner und praktikabler Form in den Westen gebracht.

Eine internationale spirituelle Gemeinschaft
Ananda wurde 1968 von Swami Kriyananda, einem direkten Schüler von Paramhansa Yogananda, gegründet. Seither ist es gewachsen und herangereift und gilt heute als eines der erfolgreichsten Beispiele für eine Idealistische Gemeinschaft. Es ist ein internationales Netzwerk von sieben spirituellen Gemeinschaften, mit Hunderten von Zentren und Meditationsgruppen in Amerika und Europa und nun auch in Indien.

Yoga als Lebensweise

Ananda betont das Leben in der Gemeinschaft und die Anwendung spiritueller Prinzipien in jedem Lebensbereich: Arbeit, Familie, menschliche Beziehungen, Erziehung, Religion, Lösung von Krisen und Problemen, Heilung, Kreativität und vieles mehr. Im Kern der Lehre und des Lebensstils von Ananda geht es um die Einstimmung auf eine über uns hinausführende, höhere Realität: In ihr liegt das Geheimnis von Glück, Frieden und Wohlbefinden. Ananda verschließt sich nicht gegenüber der Öffentlichkeit, missioniert aber auch nicht; Ananda ist keine Sekte. Andererseits finden wir es hilfreich, wenn die Mitglieder in ihrer privaten Umgebung den gleichen Weg zusammen gehen.

Und was ist dieser Weg? Einige herausragende Punkte sind:

- Der Glaube an das letztlich Einssein aller Religionen und eine umfassende Achtung vor ihren Lehren.
- Der Glaube an den Wert der Meditation und an das spirituelle Leben als höchstes Gut der menschlichen Existenz.
- Ehrerbietung für die großen Heiligen aller Religionen, die in ihrem Leben die höchsten geistigen Lehren verwirklichten.
- Der Glaube, dass bloßes Glauben nicht genügt - dass spirituelle Wahrheit im eigenen Leben durch Meditation geübt und erfahren werden muss. 
 
Dass es Ananda überhaupt gibt und es sich zudem sehr erfolgreich behauptet, müsste anderen Menschen eigentlich Hoffnung geben, es selbst mit der Gründung einer ähnlich gearteten Gemeinschaft zu versuchen - und ihre Ängste beiseite zu legen, dass sich die ganze Idee in einer Zeit von Firmenzusammenlegungen und ungebremstem Städtewachstum zuletzt doch noch als unpraktisch erweisen könnte.

Für die einen ist es vielleicht am besten, wenn sie sich bereits funktionierenden Gemeinschaften anschließen. Andere mögen sich herausgefordert fühlen und möchten einen eigenen Start wagen. Wenn Sie sich zur einen oder zur anderen Kategorie zählen, hoffe ich, dass Ihnen dieser Leitfaden hilft, sich für ein Leben zu entschließen, das reich und erfüllt ist und sich ganz grundsätzlich von einem Leben unterscheidet, das es an klarer Zielsetzung fehlen lässt.

Wenn meine Schrift ("Idealistische Gemeinschaften") diesen Zweck erreicht, werde ich mich darüber herzlich freuen. 
Swami Kriyananda


MAHA YOGA

Schon immer haben sich Menschen Gedanken darüber gemacht, worin der Sinn des Lebens besteht und wie man ihn finden kann, wie man mit dem Leid dieser Welt umgeht, Schmerz vermeidet und inneren Frieden findet. Nicht zuletzt geht es darum sich als Mensch voll zu entfalten, seine innere, höhere Natur zum Erblühen zu bringen.

So möchte ich Euch den Weg des großen Yoga, des indischen Maha-Yoga vorstellen, so wie ich ihn sehe. Seit 30 Jahren beschreite ich diesen Weg. Er hat mir schon viel geschenkt.
(Sundara)

Wer sich selbst versteht, versteht auch andere besser.
Wer sich selbst hilft, kann auch anderen helfen.
Wer sich selbst heilt, heilt auch andere.

Swami Vivekananda hatte die Vision eines universellen Menschen, der den Weg des Maha-Yoga beschreitet, bestehend aus dem Bhakti-, Raja-, Jnana- und Karma-Yoga:

1. Bhakti-Yoga (Yoga der Hingabe, Liebe - Man verehrt ein persönliches Gottesbild - Form/rupa, z.B: AnandaMayi Ma)
2. Raja-Yoga (Yoga des Gebets und Meditation, Ziel ist Gottesverwirklichung, das höhere Selbst! Ein Kind Gottes werden)
3. Jnana-Yoga (Yoga der Erkenntnis, Advaita Vedanta - Die Einheit vom höheren Selbst/Atman/Kind und Gott/Bhraman/Vater - Formlos/arupa)
4. Karma-Yoga (Yoga des Tuns, Dienst am Nächsten, Alles ist Eins, Alles ist Gott! - "Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst!")

Das bist Du - Tat twam asi

Auf einem Baum sitzen zwei Vögel, einer auf der Spitze und der andere darunter. Der Vogel auf der Spitze ist ruhig, majestätisch und schweigt, in seine eigene Herrlichkeit versunken. Der Vogel auf den unteren Zweigen isst abwechselnd von den süßen und bitteren Früchten und ist bald glücklich, bald unglücklich. Nach einiger Zeit gerät er an eine ungewöhnlich bittere Frucht und fühlt sich angeekelt. Er blickt hinauf und sieht den anderen Vogel mit dem goldenen Gefieder, der weder süße noch bittere Früchte isst, der weder glücklich noch unglücklich ist, sondern ruhig und selbstbewusst. Der untere Vogel möchte auch diesen Zustand erreichen, vergisst es aber bald und wendet sich wieder den Früchten zu. Abermals stößt er auf eine ungewöhnlich bittere Frucht, die ihn unglücklich macht, und wieder blickt er hinauf und versucht, dem oberen Vogel näher zu kommen.

So geschieht es mehrmals, bis er dem oberen Vogel sehr nahe ist und das Licht von dessen Gefieder seinen eigenen Körper umhüllt. Er spürt einen Wandel und scheint sich aufzulösen. Er kommt noch näher, und alles um ihn herum scheint zu verschwinden. Schließlich begreift er den wunderbaren Wandel. Der untere Vogel war nur ein Schatten, eine Reflexion des oberen. Er war in Wirklichkeit immer der obere Vogel gewesen. Sein Kosten der süßen und bitteren Früchte, sein Weinen und Glücklichsein waren nur ein Traum. Der wirkliche Vogel war da oben, ruhig, herrlich und majestätisch, jenseits von Leid und Kummer.

Der obere Vogel ist das höhere Selbst (Atman) und der untere Vogel ist der Mensch, der die süßen und bitteren Früchte der Welt genießt. Ab und zu trifft den Menschen ein heftiger Schlag. Er hält im Genießen inne und nähert sich dem Atman, und eine Flut von Licht taucht auf. Doch die Sinne ziehen ihn herab, und wieder genießt er die süßen und bitteren Früchte der Welt. Wieder trifft ihn ein harter Schlag, und wieder öffnet er sich dem göttlichen Licht. So nähert er sich langsam dem Atman, und wenn er näher rückt, stellt er fest, dass sein altes Ich verschwindet. Er ist nahe genug gekommen und erkennt, dass er nichts anderes ist als der Atman und er ruft aus: "Den ich beschrieben habe als das Leben dieses Universums, als gegenwärtig im Atom und in allen Sonnen und Monden -
Er ist die Basis unseres Lebens und das bist Du.

 

Ramakrishna-Orden


Paranormal

Guru und Schülersohn

Biographie von Guru Ananda und Vayu
© copyright Alfred Balabene Wien 2009

Verlag Solaris

ISBN: 978-3-901975-38-7

Klebebindung broschiert, 196 Seiten mit zahlreichen Illustrationen des Autors, Format 155 x 220 mm Preis: € 13,90

 

Geschichte der Yoga-Gemeinschaft ARUNA


Paramahansa Sri Ramakrishna

Die Gurulinie: DerUrsprung des Ashrams (Yogagemeinschaft) leitet sich von Paramahansa Sri Ramakrishna (ein indischer Yogi und Heiliger aus dem 19. Jahrhundert) her und besteht in Wien seit ca. 1948, wo er von Guru Ananda gegründet und geleitet wurde.

Nach dem Tode von Sri Ramakrishna wurde von seinen Schülern im Jahre 1886 ein Mönchsorden gegründet: der Ramakrishna-Orden. Ihr Leiter war Swami Vivekananda, der die Botschaft des Meisters in ganz Indien und in fernen Ländern (USA) verbreitete. Der junge Swami Vayuananda kam Anfang der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts nach Europa. Er ist der zweite Guru (ein spiritueller Yoga-Lehrer) dieser Linie, der diesen Namen trägt. Guru Vayuananda war  mütterlicherseits Inder, sein Vater war Jude, und er wurde von Kindheit an im Ramakrishna-Ashram erzogen. In  Indien sind die Yogaashrams oft auch  Internat und Schule, schon seit alters  her. Obwohl Guru Vayuananda nur ein Halbinder war und deshalb nur einen  halben Familienclan auf dem Hals hatte,  war er froh und glücklich, als er schon älter und mit guter Yogaausbildung in  Europa seine zweite Heimat fand. Auch das ausgeglichene Klima konnte er nicht  genug loben.

guru_vayuananda Ein Ausschnitt aus dem einzigen Foto
von Swami Vayuananda, dem Guru von Ananda

Guru Swami Vayuananda hatte einen hohen Verwirklichungsgrad. Er sammelte um sich einen Kreis von 10 Schülern, die er zunächst in Deutschland (Hamburg) unterwies. Als das politische Klima sich verschlechterte, wanderte er mit seinen Schülern in die Tschechei aus (Prag). Keiner wollte seinen Guru verlassen, der  als halbfarbiger Mischling, noch dazu  aus einem verfeindeten Land gebürtig,  nicht mehr das Wohlwollen seiner  väterlichen Heimat genoss. Dort holte ihn und seine Schüler, Jahre später, das politische Geschehen ein. Dann kam  der 2. Welt-Krieg und einer nach dem anderen  aus der geistigen Familie musste daran  glauben. Einige der Yogis starben als deutsche Soldaten an der Front, andere im KZ. Auch Guru Vayuananda, der versuchte nach Holland zu fliehen, starb im KZ. 

Guru Ananda überlebte als einzige (wurde als Vierteljüdin eingestuft und war mit einem Arier verheiratet). Zum Kriegsende musste sie zusammen mit ihrem Mann, dem Maler R.R. Ballabene, aus der Tschechei fliehen, da für die Tschechen beide als Deutsche galten.

In Wien leitete Guru Ananda eine kleine Yoga-Gemeinschaft. Guru Ananda war mit einem Künstler verheiratet und oft genug war der  Lebensunterhalt aus dem Erlös der Bilder kaum zu bestreiten. Das war ein  sorgenvolles und aufreibendes Leben  und die Weitergabe des Yoga hatte  darunter zu leiden. Als ihr Mann, der  Künstler Ballabene, unter dem Alter zu  leiden hatte und das Leben noch  schwerer wurde, tauchte ich als kleiner Schüler auf. Ich habe beiden nach  besten Kräften geholfen und sie haben  mich lieb gewonnen und in ihre Familie  aufgenommen. Als ich die zweite Stunde  in den Yoga kam,  sagte der Meister, so nannten wir den Künstler, zu Guru Ananda: „Dieser hier  wird dein Sohn werden und sich einmal um dich kümmern". Guru Ananda  war ungläubig und fragte ihn am nächsten Tag wieder, aber der Meister  duldete keinen Zweifel, er war medial und hellsehend und sich seiner  Eingebungen sicher. Fünf Jahre lebte ich noch beim Meister, von ihm als  Sohn akzeptiert, dann waren Guru Ananda und ich alleine. Viel Arbeit gab's und allmählich ist die Gemeinschaft gewachsen. Es folgten nun für uns gemeinsam viele Jahre aktiver Yogatätigkeit (ich arbeitete aus diesem Grund nur halbtags, um ab Nachmittag für den Yoga in Gesprächen und Vorbereitungen präsent zu sein). 1986 wandelte sich Guru Ananda. Aus den von ihr ausgebildeten Alt-Yogis hat ausser Vayu, einzig Yogi Sundara ihrem Wunsch entsprochen, den Yoga weiter zu verbreiten. Aus jüngerer Zeit stammen einige Yoginis und Yogis (siehe Durga´s Homepage), welche sich bemühen die Ashramlinie fort zuführen. Möge Gottes Segen mit ihnen sein. (Vayu -  Schülersohn)

guru_ANANDA
Guru Ananda

Symbolvergleiche zum Zyklus des Vergehens und Werdens des Ashrams

Die Yogastunden mit Guru Ananda fanden in den wärmeren Monaten durch viele Jahre auf dem "Himmel" statt; dies ist eine Anhöhe oberhalb von Grinzing in Wien. Dort stand ein Lokal, in welchem Guru Ananda einen eigenen Raum für den Unterricht verwenden durfte und sogar das Singen erlaubt war. Ein nur kleines Stück weiter war ein großer Acker mit einer Bauminsel darinnen. Dorthin gingen die Yogis im Sommer gerne schlafen, um der Natur näher zu sein.

Fast gleichzeitig mit dem Ende der Ära der alten Yogagemeinschaft im Jahre 1985 blieb auch dort kein Stein auf dem anderen. Das Restaurant wurde geschliffen und jetzt ist dort eine Wiese. Die Bauminsel gibt es noch, den Acker rund herum jedoch nicht mehr. Dieses Gelände ist jetzt nicht mehr privat, sondern öffentlich und es ist eine große Wiese. Inmitten dieser ist ein großes Rondeau, wie ein Amphitheater mit abfallenden Stufenreihen. Die Innenfläche des "Amphitheaters" bilden zwei Baumkreise, dann kommt zur Mitte zu ein kreisförmiger Weg, der eine Raseninsel mit vier Bäumen, in den vier Himmelsrichtungen gepflanzt, umschließt. Es ist ein keltischer Lebensbaum-Kreis, der von vielen Menschen besucht wird, hauptsächlich aus Liebe zu den Bäumen. Ich habe dies alles erwähnt, nicht nur wegen der vergangenen Beziehung unseres Ashrams zu diesem Ort, sondern auch um zu zeigen, wie sehr sich die Wiener zu allem Magisch-Mystischen hingezogen fühlen. Es ist eine alte Tradition, schon aus Zeiten der Monarchie, und sicher auch ein Erbe aus der slawischen kulturellen und ethnischen Vermischung der Wiener.


Vayu führte nach dem Heimgang von Guru Ananda den Ashram noch bis Ende des Jahres 2000 weiter. 

GURU_vayu Vayu

In Wien geboren, wurde er mit 27 Jahren von Guru Ananda adoptiert und lebte seitdem bei ihr: "Ich wurde 1937 in Wien geboren. Nach der Matura war ich 5 Jahre im Ausland (Deutschland, Holland, Frankreich). Wieder in Wien zurück fand ich dort meinen Guru, der mich durch 20 Jahre im Yoga als seinen Nachfolger ausbildete.

Von Anfang an stand ich im Yoga unter einem besonderen Schutz: Guru Ananda, mein Guru, hatte kurz vor meinem Kommen eine Vision (Erscheinung eines jenseitigen Gurus), in welcher ihr mitgeteilt wurde, dass ein "Wiedergekommener Schüler" in kurzer Zeit in den Ashram (Yogagemeinschaft) kommen würde. Das war ich, wie sich sehr bald heraus stellte, was für mich einen besonderen Schutz bedeutete - wurde nur vom Guru unterwiesen und von diesem besonders gefördert, konnte nicht vom Lehrschüler verabschiedet werden (was sonst sehr häufig der Fall war, denn die Yogaunterweisung war gratis und auf idealistischer Basis). Ein halbes Jahr nach meinem Eintritt zog ich zu meinem Guru Ananda (hatte vorher nur eine 25 m2 große Zimmer/Küche Wohnung) und wurde von meinem Guru 2 Jahre später adoptiert. Der Ashram, in dem ich Anfangs als Assistent meines Gurus, später selbstständig als Lehrer und Guru wirkte, hatte sehr viele Yogaschüler, zeitweise bis zu 200 Chelas.

Den alten Ashram führte ich mit meinem Guru durch 20 Jahre. Dann ist Ananda gestorben und ich habe einen schlanker gewordenen Miniashram weiter geführt (so etwa 15 Jahre). Ein Jahr vor meinem Ruhestand habe ich meinen Kreis aufgelöst und habe den Yogaschülern gesagt, sie sollten selbst Yoga-Kreise bilden, ich helfe ihnen ein Jahr dabei. Das haben sie gemacht und es haben sich einige Gruppen gebildet.

Mit 65 Jahren (Ruhestand) bin ich von Wien aufs Land gezogen und habe mich eingehender mit Maha Yoga befasst - das wurde in dem alten Ashram nicht gelehrt - wäre auch nicht möglich gewesen, weil Maha Yoga zu kompliziert ist und nicht in Gruppen, sondern nur einzeln weiter gegeben werden kann. Jetzt, im Jahr 2007, bin ich 70 Jahre."


Nach langjähriger Schülerschaft wurde Sundara von Guru Ananda eingeweiht und von Vayu zum Lehren beauftragt:

"Schon als kleiner Junge wusste ich, dass ich nicht so wie die meisten anderen war. Erst später aber begriff ich, worin der Unterschied lag: Ich wollte nicht der Stärkere sein, ein Sieger, erfolgreich und überlegen. Im Gegenteil, es zog mich immer zu den Schwächeren, den Verlierern, hin zu denen, die verlacht und ausgestoßen waren. Ich wollte ihnen helfen, ihr Freund sein, ich fühlte instinktiv, dass diese Menschen ehrlicher waren, einen besseren Charakter hatten.

Ich war auch auf der Suche nach etwas, lange Zeit wusste ich nicht was es war, doch eines Tages begriff ich was das Ziel, das Streben und Sehnen meines Lebens war. Es war die Liebe, geliebt zu sein und lieben zu können, das war von nun an der Sinn und Ziel meines irdischen Daseins. Ich meine hier nicht die profane Liebe, sondern eine göttliche, überirdische Liebe. Lange irrte ich durch die Dunkelheit, durch die seelische Kälte und Gott-(Lieb)losigkeit unserer Zeit. Doch mit 21 Jahren (3x7) fand ich meine geistige Heimat, meine Familie, in die man nicht hineingeboren wird, sondern aus Liebe und Seelenverwandtschaft besteht. Ich wurde Chela (Schüler) eines Yoga-Ashram, der von Guru Ananda, einer großartigen Yoga-Lehrerin geleitet wurde. Sieben Jahre durfte ich bei ihr eine Ausbildung zum Yogi und Mystiker machen. Sie nannte es geistigen (integralen) Yoga und weihte viele Menschen darin ein, der damals und auch heute noch einzigartig in Wien war. Ich hatte das große Glück sie bis zu ihrem Ableben im Jahr 1986 begleiten zu dürfen. 

Seit damals und auch heute noch gehe ich diesen Weg der Meditation, der den Wahrheitssucher zu Gott, der einzigen und höchsten Liebe, die über allen Göttern steht, führt! Ja ich sage Gott, obwohl dieser Begriff in unserer heutigen Zeit nicht nur positive Assoziationen weckt. Dieser Gott ist unser Schöpfer/in, unsere Mutter/Vater, die uns vor Urzeiten geschaffen hat. Wer auch diesen Weg gehen will, dem werde ich Weggefährte, Bruder und Freund sein, ihm helfen, die Irrwege der Esoterik zu verlassen und den schmalen Weg zu betreten, auf dem nur sehr wenige Menschen gehen. Ich selber gehe diesen Pfad nun schon fast 28 Jahre (4x7) lang und meine Augen haben viel gesehen, ich habe viel erlebt und viel Leid und Freud erfahren. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass mindestens 89% aller Menschen spirituell sein müssen, damit ein Paradies (auf Erden?) entstehen kann. Ob das stimmt oder nicht ist eigentlich egal, es zeigt mir nur, dass viele meiner Brüder und Schwestern leiden und nicht lieben können, denn sonst wären wir alle schon im Himmel. Solange ich mich alleine betrachte, ist alles gut, ich fühle mich von Gott geliebt und geborgen. Aber nicht alle Menschen können so fühlen, sie sind gefangen in der Dualität, der MAYA! Es bereitet mir Schmerz, dass so viele Menschen leiden ..., beten wir für sie!

Gott prüft jeden, der Ihr/Ihm nahe sein möchte und nimmt nur die Geschenke eines reinen Herzens an, die Tugenden und guten Werke des Menschen (Wahrhaftigkeit, Demut, etc.) an. Wer die Prüfungen besteht wird das Höchste erlangen, was es in diesem Kosmos überhaupt gibt: Reine, wahre, echte, bedingungslose, göttliche Liebe! In anderen Kulturen spricht man auch von Erleuchtung, Selbstverwirklichung, Nirwana, Samadhi. Ein Mensch der das erfahren hat ist ein freier Mensch, eine befreite Seele – ein Kind Gottes!"

"Göttliche Mutter, himmlischer Vater!
Ich begehre nicht Macht oder übernatürliche Kräfte,
ich will auch kein "Geist-Heiler" sein oder ein Kämpfer, der das Böse vernichtet;  
schenke mir nur Eines, das ich so sehr ersehne:
Deine Liebe, Deine Güte, Deine Barmherzigkeit allein
und erlöse mich aus dem Kreislauf der Wiedergeburten.
Nimm mich in Deine schützenden Arme und hebe mich empor zu Dir!" 
(Gebet von Sundara)

Nach langjähriger Schülerschaft wurde ich von Guru Ananda eingeweiht und von Guru Vayu zum Lehren beauftragt. Ich lehre den RAJA-Yoga aus idealistischen Gründen, ohne damit Geld verdienen zu wollen. Die Teilnahme an den Meditations-Stunden sind nicht öffentlich. Anmeldung und freie Spende erbeten. Die Spende dient zur finanziellen Unterstützung von Erziehungs- und Sozialprojekten in Indien (Verein "DANA MUDRA" - Die gebende Hand).

Yogananda hatte immer alle Devotes sehr ermuntert, sich mit Gleichgesinnten zu Satsang (das Zusammensein mit Gottsuchenden) und Meditation zu treffen. Er sah Satsang als starke Hilfe an, um den oft wenig förderlichen Einflüssen unserer Umwelt eine positive Kraft entgegenzusetzen. Viele von uns haben die Erfahrung machen können, wie viel einfacher es oft ist, tief einzutauchen, wenn man mit anderen zusammen meditiert und wie schön die Freundschaften sind, die auf einer spirituellen Ebene basieren.

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Yoga - Der Weg der Selbsterkenntnis

"Nur wenn wir unsere wahre Natur verstehen, die göttlicher Natur ist,
und den Weg nach Innen beschreiten, werden wir unser wahres Wesen erkennen,
das Sein , Bewusstheit und Glückseligkeit (SAT - CHIT - ANANDA) ist"

Wenn wir uns in einem Spiegel betrachten, sehen wir unser wahres Gesicht, ob uns das gefällt oder nicht. Der Spiegel ist nicht schuld an unserem Aussehen, denn er spiegelt nur das wieder, was er sieht. In einem höheren Sinn sind alle Menschen, denen wir begegnen, Spiegel unseres wahren Wesens, unseres Charakters, unserer Lebenseinstellung. Wie oft machten wir andere verantwortlich für unsere eigenen Fehler, für Schwächen und Lieblosigkeiten. "Du liebst mich nicht" ist einer der Vorwürfe,
die man anderen Menschen macht, doch wie steht es mit uns? Lieben wir den anderen? Haben wir überhaupt die Fähigkeit zu lieben?
Die wenigsten Menschen wissen, was echte wahre Liebe ist. Sie glauben, Sexualität, Begehren, Lust sei Liebe. Doch Liebe ist mehr als das. Wie abgedroschen ist doch das Wort Liebe in unserer westlichen Kultur. Liebesfilme, Liebesromane gibt es wie Sand am Meer und doch beschreiben diese nicht die wahre Liebe. Die Beziehung zwischen Mann und Frau ist nur ein schwacher Abglanz der göttlichen Liebe.
Junge Menschen, die in erster Verliebtheit glauben den Himmel auf Erden erlangt zu haben, werden bald ernüchtert, wenn die Beziehung länger dauert. Der Grund für falsche Vorstellungen von wahrer Liebe ist mangelnde Selbsterkenntnis und eine naive Vorstellung von Liebe und Geborgenheit, die durch unsere Gesellschaft - durch Bücher, Magazine, Filme etc. - vermittelt wird. Scheitert eine Partnerschaft, dann wird die Schuld fast immer beim Anderen gesucht, selten bei sich selbst. Der andere ist "lieblos",
erfüllt die Bedürfnisse nicht .... Und doch ist der andere nur ein Spiegel, in dem ich mich selber wieder erkennen kann.

Eine spirituelle Erziehung wäre notwendig, nicht nur eine religiöse oder gar nur eine "ethische", wie manche Kreise es sich wünschen. Eine spirituelle Erziehung ist eine Unterweisung durch einen fortgeschrittenen Menschen, der selbständig und selbstbewusst agiert und bereit ist für andere Mitmenschen Verantwortung zu übernehmen. Der Yoga-Weg, so wie wir ihn verstehen, ist eine spirituelle Unterweisung, deren Ziel es ist Menschen von falschen Vorstellungen zu befreiten und sie zur Erkenntnis ihres wahren Wesens zu verhelfen.
Ein Sprichwort sagt: "Glauben heißt nichts wissen". Buddha selbst wies seine Schüler an, nur das von seiner Lehre anzunehmen, was sie selbst erfahren und verwirklicht haben. Ein blinder Glaube, ohne Wissen ist abzulehnen, und Jesus Christus erzählt in einem seiner Gleichnisse, dass ein Blinder andere nicht führen und leiten sollte: "Kein Blinder kann einen Blinden führen, sonst fallen beide in die Grube" (LUK 6, 39).

So gesehen gehört zu einer spirituellen Erziehung auch die Beschäftigung mit dem eigenen Unterbewusstsein, das sich in Träumen und Visionen zu erkennen gibt. Traumdeutung, das Erlernen der Bildersprache der Seele, die Traumdeutung müsste ein Pflichtfach auf der spirituellen Universität sein. Diese gibt es leider nicht, genauso wenig wie eine öffentlich anerkannte Erziehungsstätte für Spirituelle Erziehung. Der Yoga-Weg, wie er von Patanjali in seinen Yoga-Sutras beschrieben wird (Raja-Yoga), wäre so ein Weg der Selbsterkenntnis und der Befreiung.

Der Yoga ist mehr als nur eine körperliche Verrenkungsübung (Hatha-Yoga), wie er im Westen fälschlicherweise dargestellt wird. Er ist ein Weg des Gebetes, der Verinnerlichung und der Meditation. Er ist heilsam für Körper, Seele und Geist. Durch die Verbindung mit unserem höheren Selbst erlangen wir auch eine Führung durch unseren "inneren Lehrer". Jeder von uns hat diese göttliche Führung, nur sind wir durch den Lärm der Welt taub geworden für sie. Durch Yoga bekommen wir wieder Kontakt zum göttlichen Urgrund, der uns in jeder Situation liebevoll führt (sofern wir es auch zulassen). Niemand braucht einen äußeren Guru, denn Gott allein ist für uns Vater und Mutter. Wenn wir auf Sie/Ihn vertrauen, dann bekommen wir auch die Liebe, das Licht, das unsere Dunkelheit erhellt. Anfangs mag es noch notwendig sein einen äußeren Lehrer zu haben, der einem die ersten Schritte zeigt, doch später sollte man nur mehr auf den Göttlichen Führer im eigenen Herzen hören.

Nicht auf Lehren irgendwelcher jenseitiger Meister sollte man hören, die von einem Medium oder Vermittler überbracht (ge-channelt) werden. Diese haben nicht unter uns Menschen gelebt, sondern auf Heilige, die das Mühsal einer irdischen Inkarnation auf sich genommen haben, um uns Vorbild und Erlöser zu sein.

Die sog. "esoterische" Bewegung, die uns mit allen möglichen und unmöglichen (Heils-) Lehren konfrontiert ist leider in Wirklichkeit nur mehr ein "Marktplatz" geworden, der Erlösung dann verspricht, wenn man bereit ist einen bestimmten Geldbetrag (Seminare, Sitzungen, etc.) zu zahlen. Würde Jesus heute unter uns leben er würde sie alle aus dem Tempel hinausjagen (LUK 19, 45).

Gott stellt keine Bedingungen, SIE/ER schenkt die Liebe jedem Menschen, der guten Willens ist. Sie ist nicht zu bezahlen, obwohl sie unbezahlbar ist, ja sogar das höchste Gut auf dieser und in allen anderen Welten, die existieren. Gottes Gnade kann man nicht erkaufen, sie wird geschenkt, wenn ein Mensch bereit ist umzukehren und sich auf den Weg macht; zurückzukehren in seines Vaters Haus. Wenn wir erkennen, dass nicht andere Menschen verantwortlich sind für unser Glück oder Unglück, dann sind wir frei für wirkliche Wunder in unserem Leben. Wenn wir nicht mehr abhängig sind von der Anerkennung und Zuneigung der anderen, weil wir erkennen, dass alles, was uns glücklich macht, in uns selbst vorhanden ist, sind wir frei. Wenn wir frei sind, sind wir bereit zu geben. Liebe zu geben. Wenn jeder geben würde, dann hätten wir das Paradies auf Erden. Beginnen wir also bei uns selbst. Es hat wenig Sinn die Welt ändern zu wollen, indem wir andere belehren oder von der Kanzel predigen, aber wir können die Welt ändern, wenn wir bei uns selbst beginnen. "Wer ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt"

Zum Schluss möchte ich nur mehr eines allen Lesern dieser Ausgabe wünschen:
"Gottes Frieden und Segen auf allen Wegen" - AUM Shanti Amen


© Urheberrecht und Copyright by Sundara, Wien 1999

Sofern der Autor zitiert wird, können Artikel oder Artikelauszüge veröffentlicht werden.

 

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Neue Welt Ordnung - Neue Welt Religion

Wer sind die Drahtzieher der Illuminaten und Freimaurer,
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Von Hexen und Illuminaten – ein Aussteiger berichtet!

John Todd ein ehemaliger Hexer (Druide, Zauberer) bekehrt sich zum Christentum und berichtet über seine Vergangenheit - eines der besten Berichte über die Illuminaten, Freimauerer, Luzifer, die Dämonen, Apokalypse und der Antichrist.
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Die Wahrheit über UFOs und Außerirdische
Hrsg: Sundara - pdf Version (500 KB, 32 S.)

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"UFOs: Die Kontakte" von M.Hesemann:
http://www.youtube.com/watch?v=L9nB2NxQ9XU&feature=fvsr

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Golgatha

Golgatha
Hrsg: Sundara

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Bekehrung Luzifers (Sadhana bzw. Satana) zu Gott. Darstellung gegenwärtiger Religiosität und Esoterik aus der Sicht eines apokalyptischen Endzeitgeschehens (von Anita Wolf, ua.)

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 Jesus1


Grundlegende Aussagen Gottes für unser ernstes Zeitgeschehen aus Neuoffenbarungen rund um die ganze Welt: Hrsg: W. H. R.

Kleines Repetitorium - pdf Version (540 KB, 199 S.)

Gottesworte (Warum sind gegenwärtig so viele „Wahrheiten“ im Umlauf?) - pdf Version (175 KB, 46 S.)

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KriyaAltar

Einführung in den Kriya-Yoga
        Autor: Sundara

pdf Version (480 KB, ca. 51 S.)

Der Kriya-Yoga wurde von Paramahansa Yogananda im Auftrag von Babadschi und Jesus Christus im Westen gelehrt. Diese Einführung beschreibt den Kriya-Yoga als Weg der Selbsterkenntnis und Erleuchtung.


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NEU:

Videos mit mystischen Themen

 

Die Brücke
Autor: Alfred Ballabene

pdf Version (2,25 MB, 65 S.) - html Version

Gedanken und Erfahrungen auf einem astralen, spirituellen Weg

 

Lilith
Autor: Alfred Ballabene

pdf Version (2,8 MB, 76 S.)

Romanhafte Darstellung einer Selbstverwirklichung. Initiation eines Entwicklungsprozesses durch eine Göttin. Verdichtung und Gegenwart der Göttin durch das "Werkzeug" einer Psychogon-Chimäre. Eigene Erlebnisse als Basis für den Roman. Die geschilderten Vorgänge sind erlebt und nicht erfunden.

 

Liebe einer namenlosen Göttin
        Autor: Alfred Ballabene

pdf Version (1,9 MB, 24 S., 23 Abb.) - html Version

Über die Wahrnehmung der Welt und die Seelen-Beziehung einer Göttin

 

Eine Kette aus roten Perlen
        Autor: Alfred Ballabene

pdf Version (6,3 MB, 106 S.)

Eine Inkarnationsfolge von 5 Leben. Ein Yoga-Weg der Liebesmystik. Mit Astralreisen und Beschreibung diverser Wahrnehmungen in der Tiefenversenkung.

 

Guru und Schülersohn
        Autor: Alfred Ballabene

pdf Version (5,8 MB, 80 S.) - html Version
paper-print: ISBN: 978-3-901975-38-7, Verlag Solaris, 196 S., € 13,90

Biographischer, interner Einblick in eine Yogagemeinschaft



Carols Lichterweg
        Autor: Alfred Ballabene

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Romanhaft dargestellte Kontroverse über unterschiedliche Zielsetzungen in der Selbstverwirklichung. Einfluss der Chakras (vornehmlich Anahata und Ajna Chakra) und der Kundalini auf die Art der inneren Entfaltung. In die Handlung wurden eigene Erlebnisse eingebaut. Die geschilderten Vorgänge sind erlebt und nicht erfunden.

 

Kundalini
        Autor: Alfred Ballabene

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Sachbuch über die Kundalini - einmal nicht orthodox, sondern aus anderen Blickwinkeln. Reduktion der Kundalini-Geschehnisse auf das Wesentliche.

 

Gedankenformen und Psychogone
        Autor: Alfred Ballabene

pdf Version (1,9 MB, 57 S.)

Sachbuch. Über die okkulten Hintergründe von Erscheinungen und der Verlebendigung von Bildnissen. Psychogone als Pseudoindelligenzen und die Möglichkeit einer Brückenbildung mittels Psychogonen zu realen transzendenten Wesenheiten.

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Solaris


Die Tradition des Kriya Yoga,
die Hl. Lehre der Gottes-, bzw. Selbstverwirklichung

Den alten Überlieferungen zufolge lehrte also Ishvara selbst die Technik des Kriya Yoga bereits von Urzeiten an, um allen Wesen die Möglichkeit zu geben, sich aus den Fängen der kosmischen Illusion zu befreien. In der Bhagavadgita wird der Kriya beschrieben als "rajavidya rajaguhyam" - das Königswissen, das Königs-Geheimnis (oder die Weisheit aller Weisheiten , das Geheimnis aller Geheimnisse) [Bhagavadgita 9;2]. Weiters erklärt die Gita in Kapitel 4;1, das die Technik des Kriya ursprünglich von Viviashvan, dem Sonnengott, an seinen Sohn Manu weitergegeben wurde. Manu ist in der indischen Mythologie etwa gleichbedeutend mit dem christlichen Adam der Bibel. Er gab die Technik weiter an seinen Sohn Iksvaku, den Gründer der ersten Königsdynastie des alten Indien, Krishna übergab die Technik Arjuna, und so wurde der Kriya Yoga von Generation an Generation weitergegeben, vom Vater an den Sohn, vom Guru an den Schüler. Im Laufe der Zeit jedoch, und durch die verschiedenen Wandlungen der Menschen, geriet diese Technik zu verschiedenen Perioden wieder in Vergessenheit. Den Überlieferungen zufolge gab Gott jedoch das Versprechen, immer dann, wenn die Dunkelheit im Geiste der Menschen wieder an Überhand zu gewinnen beginnt, in Gestalt eines Avatares zurückzukehren um seine Lehren wieder und wieder zu lehren, auf das die Menschen irgendwann wieder zurück zu ihrem wahren Selbst finden.

Wie dem auch sei, es zeugen nicht nur die alten Schriften Indiens davon, dass die Technik des Kriya Yoga und dessen Tradition weit in der Geschichte zurückreicht, es gibt auf der ganzen Welt Hinweise und Belege verschiedener Traditionen und Kulturen, das diese Methode, unter unterschiedlichen Namen, weite Verbreitung findet. So wird im chinesischen Qi Gong eine beinahe idente Methode angewandt und selbst in orthodoxen ostchristlichen Kirchen findet man ähnliche Praktiken wie die des Kriya Yoga.

Babaji war ein solcher Avatar, ebenso wie Buddha, Rama oder Krishna. Sie erschienen stets in kritischen Phasen der Entwicklung der Menschheit und sie werden wieder erscheinen. So kam Siddharta Gautama und lehrte das, was man später als Buddhismus bezeichnete, und seine Lehre verbreitete sich zum einen Zeitpunkt um an einem anderen wieder in Vergessenheit zu geraten. Dann erschien Adi Shankara, um das ursprüngliche Dharma wieder zu verbreiten, aber nicht lange dauerte es, bis auch die Lehren dieses Avatares wieder vergessen waren. Jedoch geschah solches nicht nur in Asien, sondern überall in der Welt und bei einer Unzahl verschiedener Wesen, denn dies ist lila, Gottes Spiel.
Interessant hier zu erwähnen wäre noch, dass das Erscheinen von Avataren in den letzten hundert, hundertfünfzig Jahren zwar merklich zugenommen hat, seit einigen Jahren aber wieder allmählich stark abzunehmen scheint, und nun, nach dem Mahasamadhi von Paramhansa Hariharananda, ist die Zahl der in der Öffentlichkeit arbeitenden Avatare beinahe bei Null angelangt...

Hier wollen wir nun alle möglichen Informationen rund um Kriya Yoga archivieren, und da die Lehren des Kriya Yogas nicht nur aus Techniken der Meditation bestehen, sondern eine eigene besondere Weise, sein Leben zu führen, beinhaltet, deren Wahrheiten und Weisheiten dieselben Grundlagen und Ursprünge haben wie die großen Religionen dieser Welt, kann man im Grunde eine Vielzahl, wenn nicht gar fast alle Texte und Lehren aufrechter Wahrheitssucher mit in den Kontext des Kriya Yogas einbeziehen. Dies ist unsere Kriya Online Sangha - eine virtuelle Kriya Gemeinschaft mit dem Ziel, unabhängig eine alternative Gemeinschaft von Kriya Yogis zusammenzubringen, aber wir wollen auch alle anderen aufrichtigen Wahrheitssuchenden ansprechen, denn der Kriya ist ein universeller und vielfältiger Weg.

Hier auf diesen Seiten wollen wir alle Informationen zu dem weiten Gebiet des Kriya Yoga archivieren und veröffentlichen um sie für alle verfügbar zu machen, die sich interessieren und genauer informieren wollen. Jedoch müssen wir an diesem Punkt um Verständnis bitten, dass wir zwar alle Informationen rund um das Thema Kriya behandeln können, jedoch nicht die eigentliche geheime Kriya Technik selbst, dazu müsst ihr euch an einen Acharya (spiritueller Yoga-Lehrer bzw. Guru) wenden. welche dafür ausgebildet sind, Einweihungen zu vergeben.

Vorrangiges Ziel von uns ist es jedoch, hier einen alternativen Ort zu schaffen für alle Kriya Yogis, unabhängig von der Organisation, der sie angehören, an dem sie sich austauschen können. Wir wollen verbinden, nicht trennen - denn das ist es was die meisten Organisationen tun - sie trennen sich selbst von den anderen , und so ist des nicht nur in allen großen Religionen sondern auch im Kriya. Es gibt immer mehr neue Zweige, Abspaltungen und Meinungsverschiedenheiten im Kreise der Praktizierenden - doch solches tat den Religionen nicht gut und tut es dem Kriya Yoga ebenso wenig. Wir alle leben in einer Zeit der Wandlung und gewaltige Veränderungen stehen uns bevor und was wir brauchen ist nicht Habsucht, nicht Engstirnigkeit und auch nicht Konkurrenzkampf, was wir wirklich brachen ist eine neue Gemeinschaft - aber eine, der alle Menschen angehören, die Gemeinschaft, die Einheit MENSCH, und der Weg dorthin ist nicht zwangsläufig lang, er wäre so kurz wie ein Augenschlag, wäre die Menschheit nur bereit dazu und willens, sein Dasein in Harmonie mit allen Dingen zu leben.

 

Mit Bedauern stellen wir fest, das diese Harmonie nicht einmal bei den sogenannten 'spirituellen Menschen' vorhanden ist, und auch sie sich mehr mit den äußeren Formen und nicht mit dem Wesen der Dinge selbst beschäftigen. Unser Versuch soll es sein, alle jene, die dem Pfad des Kriya Yoga folgen zu vereinen, und wir wissen das diese Aufgabe wahrlich schwierig ist und viele Hürden mit sich bringen wird, jedoch erachten wir den Zustand der 'Gemeinschaft des Kriya Yoga als mehr als nur kritisch ist in dieser Zeit der Auswüchse und Absonderungen, und wir wollen nicht einfach dabei zusehen, wie aus einer Lehre und aus einem Weg viele werden und die große Gemeinschaft sich auflöst in viele kleine, die miteinander in ständiger Konkurrenz stehen und so die Wahrheitssuchenden zu Blinden und Lahmen mutieren, die den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen (was zum Teil ja leider auch im Kriya Yoga schon geschehen ist). Was wir brauchen sind offene, glückliche und freie Wesen und keine engstirnigen, verzweifelten Wesen die sich in ihren selbsterschaffenen Kerkern gefangen halten. Erkennet, der Weg und das Ziel liegt inwendig in euch selbst!

Paramhansa Yogananda sagte einmal:

"I did not come here to create a new church, sect or cult.
I do not believe in such things. I come here to bring you living truth..."
(Lake Shrine dedication) - und wir wollen diese lebendige Wahrheit leben,
als eine Gemeinschaft, auf einem Weg wandernd, einem Ziel entgegen...

ASATO MA SAD GAMAYA TAMASO MA JYOTIR GAMAYA
MRITYOR MA AMRITAM GAMAYA OM SHANTI SHANTI SHANTI!

150th Anniversary of Revival of Kriya Yoga (2011)

Message From Sri Sri Mrinalini Mata

This year is the 150th anniversary of the revival of the long-lost sacred science of Kriya Yoga as a special dispensation for this age. This milestone is an occasion to celebrate in joy, and with grati­tude to God and our Yogoda Satsanga Society of India/Self-Realization Fellowship line of revered Gurus for this priceless gift bestowed by them from the divine treasury of the enlightened ancient spiritual age of the rishis.

Kriya Yoga is the science of the upliftment of human consciousness — the key to the kingdom of God within the human spirit, and to the discovery of that heaven on earth in the omnipresence of God erstwhile hidden from the matter-focused materiality of ordinary mortal perception. With this gift is the endowment of God's grace and the promise of the aid and guidance of our great Gurus to sincere faithful Kriya Yogis. Every conscientious effort to practice Kriya correctly and to live rightly deepens the devotee's attunement with Their ever-present blessings.

The reintroduction of Kriya Yoga and its worldwide spread through the work of our gurudeva Paramahansa Yogananda has come at a critical juncture in humanity's evolution. Over the centuries, great strides have been made in scientific and technological achievements, but the coexisting intrusive turbulent times are clear evidence that such advances in themselves are not enough to bring true happiness and fulfilment. Without spiritual wisdom through communion with God, there will always remain an emptiness in peoples' hearts that no amount of satisfying the desires of the senses and egoistic ambitions can fill. Only in the realization of our eternal connection with God and the necessity of including Him in our daily lives can our existence be complete. The Kriya Yoga science of right living and meditation brings harmony within ourselves, with others, and with our Creator. It is God's compassionate answer to the soul-call of the many who yearn to be free of the resultant sufferings of the bondage of maya. It offers a means to experience God's peace and divine love, to find our sense of well-being in our relationship with Him, and ultimately to change the centre of our consciousness from the body-identified ego to our immortal soul. That was the consciousness in which Gurudeva Paramahansaji lived. We saw that though he had countless responsibilities and many challenges to face in carrying out his God-given mission, he was ever anchored in the supernal bliss of the Divine. How tirelessly he served, in order to share with all the liberating blessings Kriya Yoga can bring!

Guruji reminded us that we each have the inherent spiritual birthright to know God, even in this lifetime. When by deep Kriya meditation we touch the Infinite Being, we bring into our outer roles His divine qualities. His wisdom enables us to better understand others and find solutions to our own challenges. Experiencing His love, we become more compassionate and forgiving. Mahavatar Babaji spoke of the transforming power of Kriya Yoga when he predicted that it would “aid in harmonizing the nations through man's personal, transcendental perception of the Infinite Father.” Our individual efforts are vital, for as the darkness of maya lifts from our own consciousness, we increasingly reflect and transmit God's light. As more and more souls join in seeking God by devoted Kriya practice, the healing influence of that light will spread around the world. As we commemorate together this auspicious anniversary, you have my love and my prayers that through Kriya Yoga and the Gurus' blessings, you may experience the joy of your own soul's awakening and radiate God's goodness and love wherever He has placed you.

Unceasing blessings in the love of God and Gurudeva,

Sri Sri Mrinalini Mata

Copyright © 2011 Self-Realization Fellowship. All rights reserved

Kriya Yoga: Celebrating 150 years

Hl. Lehre der Gottes-, bzw. Selbstverwirklichung

Presseinfo:

Alle Medieninformationen (Pressetexte) der SOLARIS Edition
finden Sie als Link bei den gewünschten Büchern!

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SSE - SOLARIS Edition: office(at)solarisedition.at

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Titel besprechen und
veröffentlichen wollen ! Herzlichen Dank

Solaris

Ein Wegweiser für Menschen, die auf der Suche - auf dem Weg zu Gott - sind

Wir feierten 2008 ein besonderes Jubiläum: Aus diesem Anlass möchte ich einen kleinen Rückblick machen auf den Beginn (Gründung, Ziel und Ausrichtung) und den Werdegang des heutigen Verlages.

1988 wurde die Buchhandlung SOLARIS eröffnet, ein spirituelles Zentrum, das sich zum Ziel gesetzt hat, allen Suchenden und Fragenden Hilfestellung zu geben auf der Suche nach der Wahrheit und auf dem Weg ein wahrer Mensch zu werden. Unsere Absicht war es nicht nur eine gewöhnliche esoterische Buchhandlung zu sein. Nein, es sollte eine bestimmte Ausrichtung und Schwingung erkennbar sein, eine Ausrichtung zu allem Heiligen, von dem "Heil" für uns Menschen kommt und somit unsere Seele und unseren Geist zuerst heilt und dann vielleicht auch heiligt! Aus diesem Grund versuchen wir in unserem Sortiment vor allem Literatur, die zum Göttlichen, Heilenden und Positiven hinführt anzubieten. Unser Angebot ist vielfältig:
Yoga, Meditation, Gebet, Zen, Heilung, positive Lebenseinstellung, christliche Mystik, Astrologie, Heilung durch Edelsteine, Aromaöle und Bachblüten. Träger dieser Botschaft sind in erster Linie die Bücher, die einem Suchenden Anstoß und Wegweiser sein können, aber wohl nie die Liebe und Spiritualität eines Menschen ersetzen können oder sollen. Weiters, Mineralien, Räucherwerk, Duftlampen, Kassetten, CDs und Videos, Meditationsteppiche und Zen-Hocker. Alle Religionen und esoterische Richtungen, die diese Ausrichtung haben, sind hier anzutreffen. Von Zeit zu Zeit veranstalten wir auch Vorträge zu diesen Schwerpunkten. Hier laden wir alle ein, die sich dafür interessieren. Diese Vorträge sind - im Gegensatz zu den vielen Seminaren, die von den diversen Seminarleitern zu einem horrenden Preis angeboten werden - kostenlos. Unser Leitspruch ist:

"Liebe kann man sich weder in der Apotheke noch sonst wo kaufen. Man kann sie nur verschenken oder geschenkt bekommen."

Der Name "Solaris" leitet sich von Sol (lat.) = die Sonne ab. In der Symbolsprache des Unterbewusstseins steht die Sonne für Bewusstheit, Helle, Klarheit, Wärme und auch für Bewusstseinsveränderung. Und eine Veränderung in unserer Zeit tut uns allen Not! Eine Veränderung zum Positiven, zum Göttlichen (=Liebe) ist lebensnotwendig, wenn wir überleben wollen. Unsere Solaris soll eine Oase in der Wüste, ein Licht in der Dunkelheit werden für alle, die selbst dieses Licht nicht verspüren können, oder nicht erfahren haben.

Mein größter Wunsch ist es, allen Menschen die zu uns kommen, eine klare Linie präsentieren zu können ohne Irrwege oder Umwege. Doch immer wieder passiert es, dass sich Wahres und Falsches vermischt, so dass diese Linie oft nicht klar erkennbar ist. Es gibt leider schon viel zu viele Bücher als dass ich genau sagen könnte diese Bücher sind "Gut" bzw. "Schlecht". Jeder möge und muss sich selbst sein Urteil bilden; aber für Fragen oder ein Gespräch stehe ich immer gerne zur Verfügung.

Diese Zeilen sind Ausdruck meiner persönlichen Meinung, und sind keine Eingebung von "Oben" (bzw. "Unten"). Diese Gedanken sind das Ergebnis meiner persönlichen Erfahrungswelt, die Ausdruck einer tiefen Überzeugung sind. Vor allem möchte ich mich von den vielen Schriftstellern distanzieren, die behaupten ihre Einsichten von "höheren Wesenheiten" empfangen zu haben und daher nur Sprachrohr einer anderen Persönlichkeit sind, als sie selber. Leider entstehen in der letzten Zeit immer mehr Bücher, die mittels "Medien" von jenseitigen Autoren (Geistern) geschrieben werden (Channelling). Schon im vorigen Jahrhundert behaupteten Medien, dass durch sie "erleuchtete Meister" sprächen. Diese Menschen waren und sind nur Werkzeuge einer körperlosen Wesenheit, die ihre Botschaften ihrem Medium regelrecht "diktierten". Zu den bevorzugten Themen dieser Gruppen (Theosophie!) gehört der Spiritismus, der Okkultismus, die weiße, wie auch die schwarze Magie, die Hierarchie der aufgestiegenen Meister etc. Also Themen, die mit dem wirklichen Heilwerden - Heilsein nichts mehr gemeinsam haben.

Vieles könnte ich noch sagen, was ich in Erfahrung gebracht habe, doch glaube ich genügt es zu sagen: "Prüfet die Geister ....". Ich ziehe es vor lebende Meister oder solche, die auf Erden gelebt haben zu zitieren bzw. zu verehren. Vorbilder auf dem spirituellen Pfad können nur die sein, die alle Freuden und Leiden eines Erdenmenschen erlebt haben. Diese "Gottmenschen", die mit ihren heiligen Füßen den Staub der Erde berührt haben, sprachen alle dieselbe Sprache: Die Sprache der Liebe - der göttlichen Liebe und des Verstehens bzw. Heilens.

Sie waren keine Wissenschaftler, keine Menschen, die Wissen, das Intellektuelle lehrten, sondern ganzheitliche Menschen, die Gefühl und Verstand in einer "Unio Mystika" vereinigten. Wahre Meister, echte Heilige schrieben keine Bücher, nur ihre Anhänger, Schüler und Jünger beschrieben ihr Leben und ihre Lehren. Oft auch in sehr glorifizierter Form auf Kosten der Einfachheit des Menschen, der in Gottesliebe nur Heil der Welt bringen und Gottesliebe leben wollte.

Der echte Meister und Heilige lebt sein Leben still und ist nur Vorbild und Wegweiser für seine Anhänger und Bewunderer. Ich möchte an dieser Stelle nur einige Namen nennen: "Jesus Christus, Maria - die Mutter Jesu, Buddha, Krishna, Yogananda, Franz von Assisi, Klara, Theresa von Avila, Ramakrishna, Johannes vom Kreuz, Vivekananda, Don Bosco, Sri Ramana Maharshi, Pater Pio, Ananda Moyi Ma, Elisabeth von Thüringen, und ..."

Jedem Leser dieser Zeilen seien die Bücher über diese Heiligen ans Herz gelegt. Studium und Vertiefung in die Gedankenwelt dieser Menschen können einen Neubeginn, eine Bewusstseinsveränderung bewirken, die ein Anfang zu einer besseren Welt sein kann.

Denn: "Beginne bei Dir selbst, dann änderst Du die Welt - nicht umgekehrt!"!

Wer daran glaubt, dass man im spirituellen Bereich viel verdienen kann, der irrt sich gewaltig. Nur der normale Esoterik Bereich boomt. Esoterik-Messen und Esoterik Buchhandlungen gibt es ja sehr viele, vor allem in Wien. Doch was wird in diesem Bereich angeboten? Aberglauben und Irrlehren, Kartenleger, Wahrsager, Medien, und esoterisches Accessoires, von Pendeln angefangen bis zu Zauberstäben wird fast alles an die Frau (den Mann) gebracht und eine spirituelle Ausrichtung ist kaum anzutreffen. Hatte ich früher noch die Hoffnung, mit dem Verkauf von spiritueller Literatur Menschen ändern zu können, so muss ich heute feststellen, dass dies nicht möglich ist. Bücher allein können zwar Anstoß sein, das Leben zu überdenken bzw. vielleicht sogar zu ändern, doch um einen Menschen von Grund auf zu erneuern ist mehr notwendig.

Nur die Liebe Gottes vollbringt das Wunder aus Menschen Engeln werden zu lassen. Diese göttliche Liebe fließt aus dem Urquell hervor und jeder, der sie empfängt wird zu einem neuen Menschen geboren. Der alte Mensch stirbt und ein neuer Mensch empfängt die Gnade und Liebe Gottes.

Anfang 1996 wurde eine neue Idee geboren und auch sofort umgesetzt. SOLARIS sollte nun nicht mehr nur eine Buchhandlung in Wien sein, sondern ein virtuelles Zentrum für spirituelle Menschen.
Das Internet als Kommunikationsmedium und Informationsquelle war nun nicht mehr Universitäten und dem Militär vorbehalten, sondern wurde für alle zugänglich, die mit Hilfe eines Computers und eines Modems rund um die Welt "surfen" konnten.

Unter der Internet-URL: "http://www.solarisweb.at" werden nun alle Artikel, die jemals in den SOLARIS-Nachrichten erschienen sind, veröffentlicht. Die Leser der SOLARIS-Nachrichten, die nicht alle Ausgaben bekommen haben, können nun im Internet die Artikel lesen, auf den eigenen PC herunterladen oder ausdrucken. Anders als ein Buch oder ein TV-Apparat, die Informationen nur einseitig übermitteln konnten - der Leser oder Zuschauer hat ja nicht die Möglichkeit mit dem Autor oder dem Regisseur in Kontakt zu treten, oder ihm Fragen zu stellen (passive Aufnahme der Inhalte), ist es nun möglich, Anfragen und Leserbriefe an mich zu schicken, die auch in den meisten Fällen beantwortet werden (aktive Teilnahme an den Inhalten). Information, Hilfestellung und mehr - für alle spirituell Interessierten war das Ziel. Gemeinsam mit einem langjährigen Freund, der bei der Seitengestaltung tatkräftig mitwirkte, wurde im Laufe der Zeit die Homepage immer umfangreicher und vielfältiger. Eines hat sich im Laufe der Jahre jedoch nie verändert:

Die spirituelle Ausrichtung zum Göttlichen,
die das Ziel und der Weg unseres Lebens immer sein werden.

Mitte 1998 stand fest, dass nur mehr eines noch fehlte: Ein Verlag, der alle spirituellen Artikel und Schriften auch veröffentlichen würde. Eine Edition der LAST&CO entstand unter dem Namen "SSE - SOLARIS Edition (c)". Unter diesen Namen werden zukünftig alle Bücher und Schriften, die zu Gott führen verlegt und angeboten werden.

SSE - SOLARIS Edition, der Verlag für spirituelle Bücher!


Zum Schluss möchte ich nur mehr eines allen Lesern wünschen: "Gottes Frieden und Segen auf allen Wegen"
AMEN - Shanti AUM

Urheberrecht und Copyright by Sundara, Wien 1991/ 1998 / 2001 / 2008
Soferne der Autor zitiert wird, können Artikel oder Artikelauszüge veröffentlicht werden!

 

Die 8 Stufen des RAJA - YOGA
Der Weg der Meditation 

 

Der RAJA-Yoga wurde bereits vor ca. 2000 Jahren vom Rishi (=Weiser) Patanjali in den Yoga-Aphorismen niedergeschrieben. Dieser Übungsweg gliedert sich in acht Stufen (Ashtanga-Yoga), die weiter unten noch genauer erläutert werden, bzw. aus Aphorismen, die die Grundlage für das Studium und die Übung des RAJA-Yoga bilden (Vgl. Swami Vivekananda: RAJA-Yoga).

Der RAJA - Yoga besteht aus 8 aufeinander folgenden STUFEN: 

8. SAMADHI (Selbst-, Gottesverwirklichung)

7. DHYANA (Meditation, Erleuchtung)

6. DHARANA (Gebet)

5. PRATYAHARA (Verinnerlichung)

4. PRANAYAMA (Beherrschung der Lebensenergie)

3. ASANA (Die rechte Meditationshaltung)

2. NIYAMA (Die 5 Verhaltensregeln)

1. YAMA (Die 5 Enthaltungen )

Raja-Yoga bedeutet sinngemäß übersetzt: "Königlicher Yoga". Der Übungsweg für Menschen mit einer edlen (ritterlich, königlichen) Gesinnung. Dieser Meditationsweg ist aber nicht für jeden geeignet, da er bestimmte Voraussetzungen benötigt. Wenn ein Mensch sich in den ersten drei Stufen vervollkommnet, wird er sicherlich die geistige Führung bekommen, die er benötigt um auf dem geistigen Weg weiter fortzuschreiten. Paramahansa Yogananda ist einer der Heiligen Indiens, die einen echten Gottessucher auf ihrem Weg zu Gott beistehen und, wenn er einmal angenommen wurde, nie wieder von ihnen verlassen wird. Er hält dem Schüler sein Wort und ist ein treuer Wegbegleiter bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Göttlichen (Samadhi - 8.Stufe).

Im 20. Jahrhundert wurde von Premavatar Paramahansa Yogananda diese geheimen Lehren des RAJA-Yoga, den er Kriya-Yoga nannte, den westlichen Menschen offenbart.

Kriya Yoga, (Sanskrit, m, kriyā yoga, von kri, handeln und ya, die göttliche Seele im Menschen -Handlungen im göttlichen Bewusstsein- sowie Yoga -Vereinigung, Einheit, Disziplin-), auch „Yoga der Tat“ oder „aktiver Yoga“ genannt, ist eine Form des Raja Yoga und geht auf die Katha-Upanishad zurück. Auch in den Yoga-Sutras des Patanjali wird Kriya Yoga beschrieben.

Kriya Yoga lehrt, dass die alles durchdringende kosmische Schöpfungskraft in jedem Menschen verborgen ist. Diese ‚göttliche' Kraft aktiviert mittels der Atmung jede menschliche Handlung, jeden Gedanken und jedes Gefühl. Daher auch der Name Kriya: Jede Aktivität oder kri wird von der innewohnenden schöpferischen Seele ya getan. Yoga bedeutet Einheit. Die buchstäbliche Bedeutung des Wortes Kriya Yoga bezeichnet die Wahrnehmung vom inwendig residierenden Selbst – der göttlichen Schöpfungskraft – in jeder Handlung und in jedem Gedanken.

Durch das Üben von Kriya Yoga soll man gleichzeitig Körper, Geist und die Seele entwickeln. Die Technik des Kriya Yoga weist wissenschaftliche Grundzüge auf und basiert auf Atemkontrolle. In der Folge führe dies zur Meisterschaft über die vielfältigen menschlichen Stimmungen und der Adept erfahre tiefe Ruhe und gelange auf diese Weise zu einem ausgeglichenen Lebensstil. Die Wissenschaft des Kriya Yoga erzeuge jenes Wissen, das den Menschen in die Lage versetzen soll, die immerzu gegenwärtige Einheit mit dem Göttlichen wahrzunehmen (s. o.).

Der Kriya Yoga kann nur mit Hilfe eines Guru erlernt werdenund bleibt ohnespirituellen Freund und Lehrer nur reine Theorie. Im Kriya -Yoga sind die wertvollsten Inhalte der besten Yogawege zusammengefasst. Kriya Yoga ist eine Erleuchtungstradition in der Linie der großen Meister Babaji, Lahiri Mahasaya, Sri Yukteswar und Paramahansa Yogananda, wobei als ein Schwerpunkt der Umgang mit der Lebensenergie gelehrt wird. Das Ziel ist die Erleuchtung des Bewusstseins, das Hineintauchen in die Mysterien der Schöpfung und die Entdeckung des eigenen SELBST. Neben verschiedenen Meditationstechniken wird der ernsthafte Schüler in Mantra und in Techniken zur Erweckung der Kundalini eingeweiht. Diese Kundalini-Übungen sind derart kraftvoll, dass sie die spirituelle Entwicklung erheblich beschleunigen. Wegen dieser rasanten Entwicklungsmöglichkeit wird Kriya Yoga als Flugweg zu Gott bezeichnet.

Für Kriya -Yoga bedarf es keiner körperlichen Gelenkigkeit (kein Hatha-Yoga!), so dass Sie auch im höheren Alter damit beginnen können. 

Wer die beiden ersten Stufen des Yoga nicht verwirklichen will, gleitet unweigerlich in den Bereich der Magie, des Okkulten und des Spiritismus ab. Wer nicht gewillt ist die ersten beiden Stufen zu meistern wird Gott niemals erreichen können. Die dritte Stufe soll unseren Körper gesund erhalten, damit wir unseren Weg zu Gott in Gesundheit und Kraft gehen können. Der Körper ist der Tempel Gottes, der darin wohnt.

Die ersten drei Stufen sind exoterisch, d.h. für jedermann zugänglich. Jeder Christ übt sie und kann sich darin vervollkommnen. Die Stufen 4 bis 8 sind jedoch spirituell, d.h. nur dem eingeweihten Kreis von Chelas (=Schüler, Jünger) geoffenbart. Doch jeder Mensch, der mit reinem Herzen und lauteren Absichten sich dem Göttlichen nähern will, wird eingeweiht werden. Paramahansa Yogananda, der im Jahre 1952 seine sterbliche Hülle verlassen hatte, wirkt im jenseitigen, feinstofflichen Bereich weiter und nimmt jeden ernsthaft strebenden Menschen als seinen Schüler an.

Paramahansa Yogananda wurde in den Kriya-Yoga in direkter Folge von Mahavatar Babaji, über Lahiri Mahasaya, Sri Yukteswar und Jesus Christus eingeweiht. Er lebte und lehrte den größten Teil seines irdischen Lebens in den USA. In dieser Abhandlung wird nicht die praktische Lehre vermittelt, es wird aber die Theorie des RAJA-Yoga erläutert werden.

Am Anfang des Weges steht die Umkehr, die Sehnsucht sein jetziges Leben zu ändern und ihm einen positiven Sinn zu geben. Hier beginnt die erste Stufe des RAJA-Yoga:


1. YAMA, die 5 Enthaltungen (moralische Verbote)

a) Nicht töten (Arglosigkeit): ist die Lebenseinstellung Nichts und Niemanden in böser Absicht zu verletzen oder gar zu töten. Mahatma Gandhi's Ahimsa (Gewaltlosigkeit) ist eine hohe Ausdrucksform des YAMA.
b) Meiden von Unwahrheit (Wahrhaftigkeit): Niemals die Unwahrheit sagen, nie lügen oder heucheln. Die Indianer Nordamerikas waren solche Menschen, die dieses Yama verkörperten. Die Weißen wurden von den Indianern oft als Menschen, "die mit gespaltener Zunge" redeten (Lügner) bezeichnet.
c) Nicht stehlen: Eines der 10 Gebote Gottes, die ich in einem anderen Artikel bereits behandelt habe. Stehlen ist begründet in der Gier (auch Neid) der Menschen. Eines der drei Grundübel im Buddhismus, die eine Wiedergeburt bewirken.
d) Enthaltsamkeit: Hier ist nicht nur die sexuelle Enthaltsamkeit gemeint, sondern jegliche Jagd nach Sinnenlust sollte vermieden werden. Derjenige, der sich bereits im Erdenleben in der Enthaltsamkeit übt, hat im Jenseits (Astraler Bereich) bereits einen Vorsprung, um sich in höhere Ebenen zu erheben.
e) Nichts annehmen: Durch das Annehmen von Geschenken wird man anderen verpflichtet, abhängig und verliert seine Freiheit, die Freiheit der Kinder Gottes. Es gibt sogar einige spirituelle Gemeinschaften, die das "Nichts Annehmen" als Ordensregel haben (vgl. Taize - Frere Roger) und ihren Lebensunterhalt nicht erbetteln, sondern hart erarbeiten.


2. NIYAMA, die 5 Verhaltensregeln (moralische Gebote)

a) Innere und äußere Läuterung: Gemeint ist hier eine physische, seelische und geistige Läuterung, eine Durchlichtung unserer äußeren Hüllen, die den Atman (=Seele) umgeben.
b) Zufriedenheit: Diese erlangen wir, wenn wir in unserer Mitte (HARA) ruhen und jedes Extrem zu vermeiden suchen (Der goldene Mittelweg). Eine Zufriedenheit, die unabhängig von äußeren Umständen oder der Erfüllung von Wünschen ist.
c) Geistige Disziplin: Ohne Disziplin und Strenge kann nichts im Leben erreicht werden. Dies gilt ebenso für den RAJA-Yoga.
d) Studium: Lernen bedeutet verstehen und erkennen. Durch ständige Beschäftigung mit einem Thema erlangt man Einheit mit dem Objekt des Studiums.
e) Hingabe an Gott bedeutet sich völlig verschenken, seinen Egoismus freiwillig aufgeben, sein Ego sterben lassen, um etwas Höheres hervorbringen zu können - die Liebe, die keinen Hass kennt.


3. ASANA, die rechte Meditationshaltung

Es gibt natürlich im Hatha-Yoga sehr viele Asanas, doch gemeint ist eine äußere wie innere Haltung, die sich nach Außen durch eine gerade aufrechte (Sitz)Haltung manifestiert. Die Haltung ist das, was einem im Leben Halt gibt und einen Menschen auf-recht hält, auch als Meditationshaltung verstanden.

Raja-Yoga bedeutet sinngemäß übersetzt: "Königlicher Yoga". Der Übungsweg für Menschen mit einer edlen (ritterlich, königlichen) Gesinnung. Dieser Meditationsweg ist aber nicht für jeden geeignet, da er bestimmte Voraussetzungen benötigt. Wenn ein Mensch sich in den ersten drei Stufen vervollkommnet, wird er sicherlich die geistige Führung bekommen, die er benötigt um auf dem geistigen Weg weiter fortzuschreiten. Paramahansa Yogananda ist einer der Heiligen Indiens, die einen echten Gottessucher auf ihrem Weg zu Gott beistehen und, wenn er einmal angenommen wurde, nie wieder von ihnen verlassen wird. Er hält dem Schüler sein Wort und ist ein treuer Wegbegleiter bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Göttlichen (Samadhi - 8.Stufe).



Der eigentliche KRIYA-Yoga
(4. bis 8. Stufe des Raja-Yoga)

4. PRANAYAMA, die Beherrschung der Lebensenergie
Die erste Stufe des Kriya-Yoga (= 4. Stufe des Raja-Yoga)
 

Prana bedeutet soviel wie Energie, Lebenskraft (Kundalini, chin. CHI), vom grobstofflichen Atem bis hin zum Gedanken gibt es verschiedene Grade der Energie. Schon Einstein erkannte in seiner Formel: E=m.c2 (Energie = Masse x Quadrat der Lichtgeschwindigkeit), dass Materie letztlich nichts anderes ist als kristallisierte Energie. Die Beherrschung dieser Energie verleiht Macht und kann wie auch alles andere positiv oder negativ verwendet werden. Sie kann ins Verderben oder zur Befreiung führen. Deshalb wird auch immer wieder in verschiedenen Büchern vor der vorzeitigen Erweckung der Kundalini gewarnt. Ein Schüler, der nicht reif genug für diese Kraft ist, wird seine Macht zu egoistischen Zielen (Magie) verwenden. Das Prana ist aber nur ein Mittel und nie Ziel auf unserem Weg. Es ist die Lebenskraft in allen Wesen. Wird dieses Prana mit Liebe erfüllt, wird es feiner und durchlässiger für göttliche Gedanken, wird es mit Hass erfüllt, wird es gröber und taub für das Göttliche. Es kann verschiedenste Wunder bewirken, und den Schüler im Feuer der Läuterung reinigen. Der Weg zur Einheit (Samadhi) wird durch diese machtvolle Energie abgekürzt.


5. PRATYAHARA, die Verinnerlichung 

Pratyahara bedeutet Zurückziehung der Lebensenergie von der Außenwelt, die wir durch die 5 Sinne wahrnehmen (Fühlen, Hören, Riechen, Schmecken, Sehen). Dies ist aber erst möglich wenn wir das Prana (die Energie) auch zu kontrollieren vermögen. Ist das nicht der Fall, wird unsere Aufmerksamkeit immer wieder von Innen nach Außen gelenkt werden. Solange ein Mensch in der Außenwelt Liebe sucht, wird er immer wieder enttäuscht werden, denn sie befindet sich im Inneren des Menschen, in seinem Herzen. Darum gibt es auch Eremiten, Einsiedler, die in der Einsamkeit Gott suchen. Wer diese Lektion erlernt hat, der ist der Freiheit einen großen Schritt näher gekommen. Da sich die Lebensenergie im Feinstofflichen (Astral) als Prana manifestiert, sind energetische Übungen der Beginn einer Übungsreihe, die im Kriya-Yoga bis zur Beherrschung und Kontrolle der Herz- und Lungentätigkeit geht.


6. DHARANA, die Sammlung (Gebet) 

Das Wort Dharana wird oft in einigen Büchern als Konzentration der Denksubstanz auf einen bestimmten Punkt bezeichnet. In anderen Schriften wird Dharana auch als Konzentration auf eine Gottheit (= Objekt) beschrieben. ähnlich wie ein Laserstrahl gebündelte, konzentriertes Licht ist, so kann ein Mensch seine Energie ebenfalls konzentriert auf ein Objekt seiner Aufmerksamkeit lenken. Wenn er das so macht, kann seine Energie dieses Objekt beleben und ihm hilfreich zur Seite stehen. Doch diese Techniken gehören in den Bereich der Magie und sollte von keinem ernsthaften Wahrheitssucher ausprobiert werden. Die Magie, ebenso wie der Okkultismus und der Spiritismus führen unweigerlich in eine Sackgasse und halten den Menschen im Kreislauf der Wiedergeburten gefangen (Samsara). Wer sich mit diesen Bereichen der Esoterik beschäftigt sollte sich immer vor Augen halten, dass sie nichts mit wahrer Spiritualität zu tun haben.

Der Schüler des Yoga sollte seine Aufmerksamkeit (aktive Grundhaltung) vielmehr auf das Anahata (Herz-Chakra) und auf das 3. Auge lenken, denn auf diese Art kann eine Verbindung zum Göttlichen zustande kommen. Ein gesprochenes oder gedachtes Gebet (Mantra) als Stütze für das ruhelose Gemüt ist für den westlichen Menschen Hilfe auf seinem geistigen Weg. Auch Maria, die Mutter Jesu Christi, sagt in unseren Tagen im Erscheinungsort Medjugorje, dass das Gebet die einzige Möglichkeit ist Frieden und Liebe zu erreichen.


7. DHYANA, die Meditation 

Die wichtigste Grundvoraussetzung um meditieren zu können ist eine passive Grundhaltung. Für einen westlichen Menschen ist diese Grundhaltung sehr schwer zu erlangen, da er von Kindheit an gewohnt ist etwas leisten zu müssen, um etwas zu bekommen. Man darf nichts haben wollen, es muss einfach geschehen. Dhyana wird dann erreicht, wenn die Energie des Yogi von der göttlichen Liebe (dem Hl. Geist) erfüllt wird. In der Meditation fließt das göttliche Licht - Gottes Liebe - in den Menschen und erfüllt ihn. Es gibt diese Gottes-Kraft in zwei Formen (Licht und Ton!) in uns. Sokrates drückt es so aus: „Ich hörte einen Klang, der mich in eine neue Welt brachte!“ Plato bezeichnet es als die „Musik der Sphären“. Pythagoras nennt es die „Musik aller Harmonien“ und die „Wahrheit, die in Licht gekleidet ist“. Ähnliche Hinweise gibt es bei Zoroaster, in den Upanishaden und bei den Buddhisten.

Durch wiederholte Meditation werden die Hüllen des Menschen geläutert und die Aura gereinigt. Eine hl. Kommunion mit dem Göttlichen wird erreicht und man ist von Glückseligkeit (Ananda, Ekstase, Vorstufe zum Samadhi!) durchdrungen. Noch immer aber ist eine Trennung zwischen dem Meditierenden (Subjekt) und Gott (Objekt) vorhanden. Man erfährt noch immer die Dualität, Gott und der Mensch sind voneinander getrennt, noch fehlt das Bewusstsein der Einheit, die Erkenntnis, dass alles Eins ist. Die Erkenntnis der Einheit wird erst in der 8. Stufe erlangt. In China wird Dhyana als ZEN bezeichnet, der Weg des Zen als TAO-Yoga.


8. SAMADHI, die Gottesverwirklichung 

Lord Buddha rief in den letzten Tagen seines Lebens alle seine Schüler zu sich und fragte sie: „Wie erreicht ihr den diamantenen Samadhi?“ Und alle erwähnten das Licht und den Ton. Dann sagte Lord Buddha: „Mögen die kommenden Generationen wissen, dass das innere Hören der einzige Weg zum diamantenen Samadhi ist.“ Diese Dinge liegen also in uns. Es sind zwei (Formen), die Kraft des Sehens und die Kraft des Hörens. Wenn ihr nach innen geht, seht ihr zuerst Kerzenschimmer – ihr seht Licht, dann folgt der Ton. Durch das Licht könnt ihr sehen, wo ihr seid, und der Ton führt euch den Weg, den ihr gehen müsst. Es gibt Menschen, die versuchen, nur mit dem Licht zu gehen, doch dann werden sie von starkem Licht eingehüllt und wissen nicht, wie sie weitergehen sollen. Nur der Ton kann dort helfen und führen. (Sant Kirpal Singh)

Wer diese Stufe erlangt hat, ist eins geworden mit dem Göttlichen, Subjekt und Objekt verschmelzen und werden eins. ("Ich und der Vater sind eins" - Jesus Christus). Durch die Gnade Gottes und mit Hilfe des geistigen Mentors kann jeder diese hohe Stufe erreichen und wahrhaft ein "Kind Gottes" werden. Die Welle wird zum Ozean, verliert aber nicht das Bewusstsein ihrer Individualität. Die menschliche Seele erkennt sich als allgegenwärtiger Geist. Nach Yogananda gibt es zwei Arten von Samadhi (Instase):

Sabikalpa Samadhi - der erste oder vorbereitende Zustand, der durch Trance und Unbeweglichkeit des Körpers gekennzeichnet ist.

Nirbikalpa Samadhi - der höchste und unwiderrufliche Zustand der Gottvereinigung, in dem man sich auch frei bewegen kann. (Maha Samadhi - Zustand, wenn ein Yogi in vollem Bewusstsein freiwillig seinen Körper verlässt (TOD).

© Urheberrecht und Copyright by Sundara, Wien 1992, 2009
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Literaturempfehlungen:
1. Vivekananda: Raja-Yoga (Schüler von Sri Ramakrishna)
2. Yogananda: Autobiographie eines Yogi und alle anderen Bücher von und über diesen großen Heiligen.
3. R. E. Davis: Die Macht der Seele (Schüler von Sri Yogananda)