Der Untergang von Atlantis!

 

Es sei während eines Tages und einer Nacht das „ganze streitbare Geschlecht“ der Atlanter durch schwere Erdbeben und Überschwemmungen zu einem Großteil gestorben und Atlantis durch Erderschütterungen im Meer versunken (Timaios 25c-d; Kritias 108e). Einzig Ägypten, das schon 8000 Jahre[3] vor Solon gegründet worden sei und woher die Überlieferung der Heldentat Athens stamme (Timaios 23d-e; Kritias 108e, 109d ff., 113a), wurde verschont.

Im Kritias beschreibt Platon Atlantis detailliert: Es sei ein Reich gewesen größer als Libyen (Λιβύη) und Asien (Ασία) zusammen (Timaios 24e). Zu Platons Zeiten verstand man unter diesen Begriffen Nordafrika ohne Ägypten und die damals bekannten Teile Vorderasiens.

Die Hauptinsel "Atlantis" lag nach neuesten Erkenntnissen in der Karibik (Insel Kuba)! Die „Insel des Atlas“ war laut Platon reich an Rohstoffen aller Art, insbesondere an Gold, Silber und „Oreichalkos“, einem erstmals in dem Hesiod zugeschriebenen Epyllion „Schild des Herakles“ genannten „Metall“, das Platon als „feurig schimmernd“ beschreibt (Kritias 114e). Weiter erwähnt Platon verschiedene Bäume, Pflanzen, Früchte und Tiere, darunter auch das „größte und gefräßigste Tier von allen“, den Elefanten (Kritias 115a). Die weiten Ebenen der großen Inseln seien äußerst fruchtbar gewesen, exakt parzelliert und durch künstliche Kanäle mit ausreichend Wasser versorgt. Durch Ausnutzung des Regens im Winter und des Wassers aus den Kanälen im Sommer seien zwei Ernten jährlich möglich gewesen (Kritias 118c-e).

Die Mitte der Hauptinsel bildete eine 3000 mal 2000 Stadien große Ebene. Ein griechisches „Stadion“ beträgt etwa 180 Meter, ein ägyptisches „Stadion“ etwa 211 Meter, daher handelt es sich um eine Größenordnung von 400 bis 600 Kilometern, also fast so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Diese Ebene war von rechtwinklig angelegten Kanälen umgeben und durchzogen, woraus eine Vielzahl kleiner Binneninseln resultierte. Um die Akropolis der Hauptstadt befanden sich drei ringförmige Kanäle, die durch einen breiten Kanal mit dem Meer verbunden waren. Die Akropolis lag auf einem Berg der zentralen Insel, die eine Breite von fünf Stadien hatte. Der innere künstliche Wassergürtel hatte eine Breite von einem Stadion, gefolgt von zwei Paaren konzentrischer Land- und Wassergürtel mit jeweils zwei und drei Stadien Breite (Kritias 115d-116a). Die äußeren zwei Kanäle schildert Platon als schiffbar.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/29/Andrea_Doria_as_Neptun_by_Angelo_Bronzino.jpg 

Poseidon – Gemälde von Bronzino (1503–1572)

Im Zentrum von Atlantis befand sich den Dialogen zufolge auf der Akropolis ein Poseidontempel, den Platon als „ein Stadion lang, drei Plethra (das sind etwa 60 m) breit und von einer entsprechenden Höhe“ und innen wie außen mit Gold, Silber und Oreichalkos überzogen beschrieb. Um den Tempel herum standen goldene Weihestatuen. Ein Kultbild zeigte den Meeresgott als Lenker eines sechsspännigen Streitwagens (Kritias 116d-e). In der Nähe der zentralen Anlage befand sich ein Hippodrom. Auch die Wohnstätten der Herrscher lagen im innersten Bezirk, der von einer Mauer umschlossen wurde. Die ringförmigen Randbezirke der Stadt beherbergten von innen nach außen die Quartiere der Wächter, der Krieger und der Bürger. Die Gesamtanlage war von drei weiteren, konzentrisch angeordneten Ringmauern umfriedet (Kritias 116a-c). Die beiden äußersten Kanäle wurden als Häfen angelegt, wobei der weiter innen liegende Kanal als Kriegshafen und der äußere als Handelshafen diente (Kritias 117d-e).

Die Macht über die Insel hatte Poseidon seinem mit der sterblichen Kleito gezeugten Sohn Atlas übertragen, der der Älteste seiner Nachkommen aus fünf Zwillingspaaren war (Kritias 114a-c). Atlas und seine Nachfahren herrschten über die Hauptstadt, die Linien seiner jüngeren Brüder regierten die anderen Teile des Reiches. Mit der Zeit wandelte sich Atlantis durch immer weiter gehende Baumaßnahmen und Aufrüstungen von einer ursprünglich ländlich geprägten Insel zu einer schlagkräftigen Seemacht.[4] Die Nachfahren des Atlas und seiner Geschwister verfügten über ein einzigartiges Heer und eine starke Marine mit 1200 Kriegsschiffen und 240.000 Mann Besatzung allein für die Flotte der Hauptstadt (Kritias 119a-b). Mit dieser Streitmacht unterwarfen sie Europa bis Tyrrhenien und Nordafrika bis Ägypten (Timaios 24e-25b). Erst die zahlenmäßig weit unterlegenen Athener konnten diesen Vormarsch zum Erliegen bringen.

Diese militärische Niederlage von Atlantis wird dabei als Strafe der Götter für die Hybris seiner Herrscher dargestellt (Timaios 24e; Kritias 120e, 121c). Weil der „göttliche Anteil“ der Atlantiden durch die Vermischung mit Menschen zusehends geschwunden sei, seien sie von Gier nach Macht und Reichtum ergriffen (Kritias 121a-c) worden. Der „Kritias“ bricht ab, bevor die Götter sich zu einem Gericht über das Reich versammeln, bei dem weitere Strafen beraten werden sollten: „Der Gott der Götter aber, Zeus, welcher nach den Gesetzen herrscht und solches wohl zu erkennen vermag, beschloß, als er ein treffliches Geschlecht (so) schmählich herunterkommen sah, ihnen Strafe dafür aufzuerlegen, (121c) damit sie, durch dieselbe zur Besinnung gebracht, zu einer edleren Lebensweise zurückkehrten. Er berief daher alle Götter in ihren ehrwürdigsten Wohnsitz zusammen, welcher in der Mitte des Weltalls liegt und eine Überschau aller Dinge gewährt, welche je des Werdens teilhaftig wurden, und nachdem er sie zusammenberufen hatte, sprach er…“

Ur-Athen

Neben Atlantis beschreibt Platon im Kritias das „Ur-Athen“, wenn auch deutlich kürzer. Das alte Athen ist im Gegensatz zum realen Athen aus Platons Lebzeiten eine reine Landmacht, die Attika bis zum Isthmus von Korinth beherrscht habe (Kritias 110e). Obgleich in der Nähe der Küste gelegen, verfügte es über keine Häfen und betrieb aus bewusst gefasstem Entschluss keine Seefahrt. Platons Polis Athen wird als ein äußerst fruchtbarer Landstrich beschrieben, bedeckt von Feldern und Wäldern, und „imstande, ein großes Heer von den Geschäften des Ackerbaues Befreiter zu unterhalten“  (Kritias 110e-111d). Die Göttin Athene selbst habe die politischen Strukturen und Institutionen im nach ihr benannten Stadtstaat gestiftet, die Platon als nahezu identisch mit jenen seines im Politeia beschriebenen Idealstaates darstellt. Als Athen von Atlantis angegriffen worden sei, habe es die Angreifer zurückschlagen können und habe dabei sogar einige bereits unterworfene griechische Stämme befreit. Als Grund, warum im antiken Griechenland keine Aufzeichnungen, Geschichten oder Sagen vom glorreichen Sieg über die Atlanter existieren, nennt Platon Erdbeben und Überschwemmungen, die immer wieder die alten hellenischen Stämme heimsuchten. Platon erwähnt aber auch eine sehr große und besonders verheerende Flut, die den Untergang der herrschenden Oberschicht an den Küsten zur Folge hatte. Sie ließ nur einen kleinen Teil des Lesens und Schreibens unkundiger Bauern zurück, die in den Bergregionen lebten. Dadurch sei das komplette Wissen, das sich die Griechen bis dahin angeeignet hatten, verloren gegangen.

Neueste Erkenntnisse:

Durch eine kommunikationswissenschaftliche Analyse der Ursprungstexte in einer wertungsfreien Übersetzung von Hieronymus Müller (1856/Leipzig) belegt er eindeutig, daß Atlantis in der Originalfassung niemals als Kontinent, sondern mehr als ein halbes Dutzend mal unzweifelhaft als Insel mit bestimmter Größe bezeichnet wird (550x370 km).

Lediglich an einer Stelle läßt sich ein Kontinent hineininterpretieren, dies aber auch nur, sofern man eine Übersetzung aus der Zeit nach 1920 verwendet. Dort ist dann zu lesen; (Atlantis war) ...eine Insel, die größer war als Asien und Libyen zusammen...

Die richtige Übersetzung (so zu finden bei H. Müller) lautet jedoch;...eine Insel, welche mächtiger war als Asien und Libyen zusammen...

Dies ist leicht durch Platons Originalmanuskripte nachzuprüfen, wo das griechische Wort "meizon" steht, das im Sinne von "machtvoller" und "bedeutender" zu übersetzen ist.

Anmerkung: Bereits nach dieser Feststellung müßten alle Enzyklopädien geändert werden!

Auffällig ist, daß Platon den Ausdruck "Meer" für alles verwendet, was flüssig ist - egal ob Salzwasser, Süßwasser, Flüsse oder Regen. Deshalb bekommt auch die Aussage; ...ebenso versank auch die Insel Atlantis im Meere und verschwand... 

Späterhin brach eine Zeit gewaltiger Erdbeben und Überschwemmungen herein, und es kam ein Tag und eine Nacht voller entsetzlicher Schrecken, wo die ganze Masse eurer Krieger (der Urgriechen) von der Erde verschlungen wurde; ebenso versank auch die Insel Atlantis im Meere und verschwand.

Was bedeutet das? Wenn das Urgiechenland nur durch Erdbeben und Überschwemmungen verwüstet wurde und sich deren Landmasse nicht senkte, trifft das ebenso auf Atlantis zu. Dies ist bis hier hin lediglich eine Interpretation, doch der anschließende Satz bringt endlich Klarheit.

Daher ist das dortige Meer auch heute noch unbefahrbar und unerforschbar, infolge der ungeheuren Schlammassen, welche die sinkende Insel aufhäufte.

Logischerweise kann die Insel nach der Katastrophe nicht tiefer gelegen haben, als deren heruntergespülten Schlammassen. Folglich ist Atlantis genau so versunken, wie wir es noch im heutigen Sprachgebrauch für eine durch Hochwasser heimgesuchte Stadt ausdrücken. Wenn nun aber die Insel Atlantis nicht mehr per Schiff erreichbar war, muß sie umschlossen von Schlamm oder Sumpf gewesen sein. Abgesehen davon, daß sie deshalb garantiert nicht unter dem Meeresspiegel zu suchen ist, ist das erschreckende Ergebnis: 

Atlantis existierte nach der Katastrophe noch !!! => Insel Kuba in der Karibik !!!

 

Die Säulen von Atlantis

-Malta-

Dieses Buch befasst sich mit den Rätseln der Vergangenheit rund um die 25 grandiosen Steinkreistempel auf Malta. In fesselnder Weise entführt uns der Autor in die urferne Zeit der Riesen und ihrer sagenhaften Epoche -Atlantis. Hat es die Giganten wirklich gegeben? Und war das versunkene Atlantis ihr weltweiter Stützpunkt? War Malta für diese sehr frühe Hochkultur ein Energiezentrum, sozusagen eine Powerstation? Und führte der Missbrauch von aktiver Strahlungsenergie bereits weit vor unserer Zeit schon einmal zu einer alles vernichtenden weltweiten Katastrophe?
Noch heute ist unsere Erde von einem strahlenden Energiefeld umgeben, dessen Ursache und Sinn rätselhaft ist. Wer hat es erschaffen und zu welchem Zweck? Was wollen die, vom Verfasser aufgefundenen und inzwischen entzifferten Steintafeltexte aus urferner Zeit, uns mitteilen?

Hubert Zeitlmair, der namhafte Privatgelehrte für Prähistorik und Entdecker des Unterwassertempels Gebel GolBahar, wirft nach Jahren sorgfältiger Forschung brisante Fragen auf und gibt wohlfundierte Antworten. Er war besessen, sich Antworten auf folgende drei Fragen zu geben:

-wer bist Du-
-wo gehst Du hin-
-woher bist Du gekommen?

Auf der Suche nach den Antworten führte ihn seine Intuition auf die Insel Malta, die ihm im Verlauf seiner Studien ihre Geheimnisse offenbarte.

Nicht nur die terrestrischen Gitternetze lassen unsere Haare sich aufstellen.
Auch Hubert Zeitlmair´s hier vorgestelltes Werk tut es.

      

Rezension Hubert Zeitlmair
Die Säulen von Atlantis - Malta

Ein besonderer Geniestreich ist dem Verlag mit dieser Publikation des Autoren Hubert Zeitlmair gelungen. Der namhafte Privatgelehrte für Prähistorik und Entdecker des Unterwassertempels Gebel Gol Bahar wirft neue, brisante Fragen auf und präsentiert zugleich wohlfundierte Antworten in leicht verständlicher Weise. Mit akribischer Genauigkeit führt uns der Autor zu den Rätseln von Malta, zeigt uns, dass diese, doch kleine Insel mit seinen Megalithtempeln, den 25 Steinkreistempeln, den monumentalen Ruinen und Überresten uralter Zivilisationen ein weltumspannendes Geheimnis beherbergt, dass nunmehr aus den Schatten der Vergangenheit hervorgeht. Dabei fand Zeitlmair Zusammenhänge mit uralten, hochtechnisierten Kulturen, den "Giganten" und mit dem versunkenen Inselkontinent Atlantis, die sich anhand alter Überlieferungen und Schriften zu bestätigen scheinen. Wenn Sie mehr über die Ursprünge von Malta, Atlantis und möglicherweise unserer ganzen Zivilisation erfahren möchten, ist dieses Buch genau richtig.

Roland Roth
31. Dezember 2001