Der Tag, an dem die Götter starben

 

Ein Buch, das zum letzten Mal 1986 verlegt wurde und nur mehr antiquarisch erhältlich ist!

Kurz nach dem Erscheinen der deutschen Ausgabe verschwanden die Bücher aus den Buchhandlungen. Hunderte Leser versuchten das Buch zu bekommen - vergeblich!

Was war geschehen? Wer wollte, dass dieses Buch nicht gelesen wird??

Lesen Sie nun die spannende Story über die Hintergründe und fällen Sie selbst das Urteil!

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Kommentare von Erich von Däniken zu "Der Tag, an dem die Götter starben"

Gerhard Hillmert berichtet auf seiner Homepage über "Der Tag, an dem die Götter starben": In einem Gespräch sagte mir Erich von Däniken: "Es ist alles wahr, alles hat so stattgefunden"!

 

Im Rahmen eines gemeinschaftlichen Abendessens in der Bar des Dorinthotels in Beatenberg im Dezember 2000 sagte Walter-Jörg Langbein zu Erich: "Bei mir auf dem Forum hat kürzlich einer einen Eintrag gemacht über das Buch vom Walter Ernsting 'Der Tag, an dem die Götter starben'. Der Typ erzählte, er sei auf einem Vortrag von Dir gewesen und hätte sich anschließend ein Buch signieren lassen und zu Dir gesagt: 'Herr von Däniken, Sie wissen doch viel mehr als sie schreiben!' worauf Du geantwortet hast: 'Lesen Sie 'Der Tag an dem die Götter starben'!" "Ja, das ist gut möglich!" nickte Erich. "Und dieser Typ scheint den Roman sehr ernst zu nehmen und glaubt jedes Wort, was da drin steht." "Der Roman ist sehr ernst zu nehmen..." nickte Erich nachdenklich.

Im November 1998 sagte ich zu Erich nach einem Vortrag als wir uns über das Buch unterhielten: "Man kann Dich und den Walter dazu fragen, was man will, Ihr sagt ja nichts dazu...". "Das ist eben nicht die Situation dazu...", druckste Erich ein wenig herum, "...schau, wenn wir die Wahrheit sagen würden, dann würdest Du es ohnehin nicht glauben!"

Im Oktober 1999 war ich auf einem Seminar mit Erich. Dort sagte EvD abends -es ging schon auf Mitternacht zu-: "Ich habe der Stiftung von MoW mein ganzes Archiv, 60.000 Bilder und unzählige Dokumente, einfach alles, vermacht Die können das alles haben. Wenn ich mal den Gong zur nächsten Runde angetreten habe, fangen sie dann an zu grübeln und zu suchen. Und sie werden plötzlich merken, was es mit der Zeitmaschine in Peru auf sich hat, wo die Knochen sind, Du weißt schon, die im Sakrophag vom Holly Golly, und noch ein paar andere Geschichten. Lustig!".

Am ersten Abend einer Ägyptenreise im Jahr 2000 sprach der Reiseteilnehmer Tobias Riesbeck Erich auf den Roman "Der Tag an dem die Götter starben" an. Die Antwort des Schweizers war knapp und bündig: "Es ist mehr als nur ein Roman!"

 

 

Dan Davis: Interview mit ERICH VON DÄNIKEN

Dan Davis: Sprechen wir über ein Buch, welches nicht direkt von Dir sondern von einem guten Freund von Dir ist, ich meine den Roman „Der Tag an dem die Götter starben“ von Walter Ernsting. Du hast es auch in einem anderen Interview angesprochen, dort ging es ja auch um eine Zeitmaschine.

 

Erich von Däniken: Richtig…

Dan Davis: …Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hast Du damals auch gesagt, der Roman sei eine Mischung aus Fiktion und aber auch einer tatsächlich erlebten Geschichte dahinter.

Erich von Däniken: Richtig…

Dan Davis: Und jetzt wollte ich fragen, ob Du zu dem Buch noch ein paar Worte sagen kannst.

Erich von Däniken: (lacht – Pause – lacht – Pause – dann:)

Der Walter Ernsting mit dem Pseudonym Clark Dalton und ich wir haben das gemeinsam geschrieben! Er ein Kapitel und ich ein Kapitel. Die Geschichte von der Zeitreise stammte von ihm. Die ganze Geschichte von den lokalen Orten, also wo es stattgefunden hat, die stammten alle von mir. Und diese Orte stimmen alle. Ich habe vor 6 Monaten eine Reisegruppe von 35 Leuten nach Peru geführt, die hatten alle das Buch gelesen, wir sind hinaufgeklettert oberhalb der Inka-Festung Sacsayhuamán, und wir haben die Felsen gefunden. Und ich habe gesagt `Hier drin müssen die Felsen abgeschnitten sein, wir werden sie finden`. Wir haben auch das Tunnel gefunden, wo die Eingänge sind. Das steht alles. Die Geschichte mit der Zeitverschiebung ist Walters Idee und er war ein brillianter und sehr liebenswerter Mann.   

Dan Davis: Er hat ja auch an den Perry Rhodan-Romanen mitgeschrieben.

Erich von Däniken: Er hat auch sehr viele Zeitreise-Stories in Romanform geschrieben.

Dan Davis: Mir ist aufgefallen, als ich „Der Tag an dem die Götter starben“ von Walter Ernsting gelesen habe, der Titel sehr stark an Dein Buch „Der Tag an dem dieGötter kamen“ erinnert. Zufall?

Erich von Däniken: Nein das war Absicht! Das war tatsächlich Absicht. Das haben wir so gemacht. Bei mir kamen die Götter.  Ich habe mich ja sogar auf ein Datum festgelegt.

Dan Davis: Was mir noch aufgefallen ist beim Lesen des Buches, dass Du mit dem Walter zusammengeschrieben hast, dass einige Beschreibungen um die hochtechnische Kolonie dort, wenn ich es einmal so benennen darf, stark an die Mythen über Atlantis erinnern sowie den in der Bibel beschriebenen Sturz der Götter (die auf die Erde verbannten Kolonie?). Walter Ernsting hat das Volk Altairer genannt, was ebenfalls an Atlantis erinnert. War dies Absicht oder ist dieser bei mir entstandene Eindruck eher Zufall?

Erich von Däniken: Nein, nein, ist absichtlich. Ich habe zwar nicht an Atlantis gedacht, sondern an altindische Texte. Im Alten Indien gibt es tatsächlich Beschreibungen, die ziemlich dem ähneln, was wir dort in dem Buch drin haben. Also es gab Kolonien, Felsen sind zerschnitten worden, sie konnten sich in kleinen Fahrzeugen über die Erde erheben, die Fahrzeuge nannten sie Vimanas, und die Vimanas waren definitiv außerirdische Fahrzeuge, denn auf der Erde gab es keine Entwicklung, keine Infrastruktur, keine Fabriken, nichts, die Vimanas wurden von Göttern oder Menschen, die in der göttlichen Schule waren, bedient. Das haben wir da entnommen aus dem Alten Indien.

Inhaltsangabe "Der Tag, an dem die Götter starben" war vom ersten Moment an, als ich es anfing zu lesen mein Lieblingsbuch. Es ist fraglos das Buch, welches Paläo-SETI-Inhalte in faszinierenster Weise als Romanform vermittlet. Worum geht es in dem Buch? Walter Ernsting fährt zusammen mit einem Freund im Frühjahr 1965 nach Davos, um Ferien zu machen. Dort übernachtet er im Hotel Rosenhügel und wird -als bekannter SF-Autor - vom Pächter, einem gewissen Erich von X, angesprochen. Die beiden vertiefen sich in eine lange Diskussion, in der Ernsting erfährt, dass Erich von X an einem Buch mit dem Titel "Erinnerungen an die Zukunft" schreibt. In einem kleinen Hinterraum des Hotels erzählt der Schweizer Walter Ernsting, dass er 1954 in Ägypten gewesen sei und dort von einem Professor, der im Buch das Pseudonym Aristide Holmes trägt, angesprochen wurde. (Anmerkung: nach einiger Recherche ist mir mittlerweile der echte Name des Professors bekannt!) Holmes erzählt Erich eine phantastische Geschichte über eine hochmoderne aber gleichermassen über 20.000 Jahre alte geheime Kammer in den Anden oberhalb von Cuzco, eine jahrtausende alte Laserpistole und eine Zeitmaschine. Nach diesem Bericht übergibt Holmes Erich von X. eine kleine steinerne "Sphinx", die als Schlüssel für die Kammer und damit als Zugang zur Zeitmaschine fungiert und trägt ihm auf nach Cuzco zu reisen und die Zeitmaschine auszuprobieren. Er sei mittlerweile zu alt dafür. (Anmerkung: Der echt "Holmes" ist noch vor der Jahrhundertwende geboren). Da Erich zu dieser Zeit eine Reihe von Problemen am Hals hatte und das Hotel nicht zu lange allein lassen wollte, bat er Walter Ernsting, die Sphinx mitzunehmen, für ihn nach Peru zu reisen und dort die ganze Geschichte zu verifizieren. Insbesondere den Punkt, der die Zeitmaschine anging. Gesagt getan: Ernsting nimmt die Steinfigur mit und reist ein viertel Jahr später, im September 1965 nach Peru. Via Erich und Holmes hatte er die Adresse eines Kontaktmannes in Cuzco dabei, der den Namen Jacques Ferrant hatte und gebürtiger Franzose war. Ferrant empfängt Ernsting und ist erstaunt, dass nicht der erwartete Erich von X gekommen ist. Die beiden unterhalten sich über die Anlage oberhalb von Cuzco und die Zeitmaschine. Anschliessend präsentiert Ferrant Walter Ernsting eine 23.000 Jahre alte Energiewaffe, die Holmes Anfang der 30er Jahre aus der Höhle oberhalb von Cuzco mitbrachte. Die Waffe stellt sich als Laser heraus und wurde dafür verwendet eine unterirdische Höhle oberhalb der Festung Sacsayhuaman geradezu aus dem Fels zu schneiden. Am nächsten Tag bricht Walter Ernsting (auf den ersten Kilometern noch begleitet von Jacques Ferrant) auf, um die geheime Kammer zu finden. Es dauert nicht lang, da hat Ernsting den Eingang entdeckt und steht vor einer Sperrwand. Genau der Anweisung von Erich (bzw. Holmes) folgend entdeckt der Grüdner der Perry Rhodan Serie ein kleines rechteckiges Loch, welches die Funktion eines Schlüssellochs hat. In letzteres schob Ernsting vorsichtig in einem bestimmten Winkel die kleine steinerne Sphinx, die die Funktion eines Schlüsssels besass. Daraufhin bewegte sich langsam eine Trennwand von oben nach unten und bot Zugang zur geheimen Kammer, in der neben einigem anderen auch die Zeitmaschine war. Nach einigem Zögern und Überlegen überwidet sich der Autor die Zeitmaschine auszuprobieren - und wird 23.000 Jahre in die Vergangenheit versetzt. Er befindet sich immer noch in der Festung oberhalb von Sacsayhuaman aber alles sieht wesentlich neuer aus. Kurz darauf wird er von zwei kugelförmigen Robotern empfangen und in eine Art Palast geführt. Vorbei an einer Radarantenne und einem Kontrollraum wird der Autor schliesslich zu einem Mann mit Kommandogewalt, den er den "Kommandanten" nennt geführt. Jegliche Konversation beschränkte sich auf Zeichensprache. Nach einigem Hin und Her wird Ernsting in einem gut ausgestatteten Gästeappartement untergebracht. Darin erregen einige Kugeln neben einer Art Fernsehapparat seine Aufmerksamkeit. Nach kurzer Untersuchung hatte Ernsting herausgefunden, dass es sich dabei offenbar um eine Art Videorekorder handeln musste. Er steckt eine der Kugeln auf einen grünen Bolzen und erfährt über den Bildschirm einen Teil der Geschichte seiner "Gastgeber". Der Bildschirm zeigte eine tropische Landschaft mit einer fremdartigen Vegetation und an Himmel zwei Sonnen. Zudem ein spinnenartiges Raumschiff, welches Zehntausenden von Menschen Platz bot und nach einer Notlandung auf dem Planeten mit den zwei Sonnen wieder "flott" gemacht wurde. In einer weiteren Filmkugel war der Anflug auf die Erde gefilmt, ebeso wie Aufnahmen der Erde vom Mond aus. Am nächsten Tag wird der Autor in das Büro eines Herrn geführt, der sich mit den Ausserirdischen in ihrer Sprache verständigen konnte. Zudem sprach der Herr Deutsch - es war Prof. Aristide Holmes. Die beiden unterhalten sich lange Zeit -auch über Erich von X-, dann übergibt Holmes Ernsting einen Stapel Papier. Es war ein Manuskript an dem er arbeitete. Der SF-Autor liest in seinem Appartement den Bericht und erfährt, dass vor 40.000 Jahren erstmals Altairer auf der Erde landeten und eine Beobachtungsstation errichteten. Anschliessend begannen sie in Südafrika, der Sahara, Nordeuropa und der Mongolei diverse Hominiden Gruppen einzufangen und genetisch durch Veränderung der Basensequenz in der DNS zu "veredeln"...

So weit für den Moment. Was ich hier geschrieben habe ist die Zusammenfassung von der ersten Hälfte des Buches. Um dem Leser nicht die Motivation zu nehmen das wirklich ausgezeichnete Buch selbst zu lesen möchte ich über den zweiten Teil des Werkes nicht viel sagen. Ein bisschen Spannung muss sein. Nur so viel: Ernsting kommt mit einem ganzen Sack voller Informationen zurück nach Europa, trifft sich erneut mit Erich von X. und berichtet ihm von seinen Erlebnissen vor 23.000 Jahren bei den Altairern. Schliesslich reist auch Erich nach Peru, geht Mitte Oktober 1968 zur geheimnisvollen Kammer und fährt selbst mit der Zeitmaschine in die Vergangenheit, um sich mit Holmes und den Ausserirdischen zu unterhalten und alles mit eigenen Augen zu sehen. In den letzten Seiten des Buches beschreibt Ernsting eine Unterhaltung mit seinem Freund Andreas Kofol in Salzburg, die Anfang September 1970 stattgefunden hat. In dieser Unterredung teilt Ernsting mit, dass er beabsichtige über seine Erlebnisse in Peru und die Zeitreise einen Bericht zu schreiben. Da es zu gefährlich wäre seine Erlebnisse als Sachbuch zu veröffentlichen, fasst Ernsting folgenden Beschluss: "Ich mache einen Roman daraus! Dann kann jeder genau das glauben, was ihm passt." Walter Ernstings "Der Tag, an dem die Götter starben" liest sich in der Tat haargenau wie ein Erlebnisbericht. Wie eine Nacherzählung von selbst erlebten. Alle Daten und Namen, die in dem Buch auftauchen, lassen sich mit etwas Recherche verifizieren. Ist es ein Erlebnisbericht? Wenn der Inhalt nicht allzu fantastisch wäre, würde man das sofort annehmen. Aber so...? Ausserirdische in der Vergangenheit, eine Kontrollstation der Altairer, Zeitreisen, die 23.000 Jahre zurück gehen - das ist schon starker Tobak. So muss jeder für sich selbst überlegen, wo in dem Buch die Grenze zwischen Phatasie und Realem ist - und, ob es überhaupt eine gibt.

Klappentext

Eine kleine, steinerne Sphinx birgt das Geheimnis der Götter aus dem All, und in einer entlegenen Andenfestung enthüllt sich eine fortgeschrittene Zivilisation, die an Raum und Zeit nicht mehr gebunden ist. Dies ist der Roman der fremden Wesen, die vor über 20.000 Jahren die Erde betraten. Ihre hochentwickelte Technik machte sie zu Göttern auf unserem primitiven Planeten, und bis heute wachen sie über den Fortschritt der Menschheit. Erich von D. und Walter Ernsting haben den Schlüssel zu ihrem verborgenen Reich entdeckt.

"Der Tag, an dem die Götter starben" wäre nie veröffentlicht worden, wenn die Wirklichkeit nicht längst die phantastischen Elemente meiner Geschichte eingeholt hätte. Die Höhlen in den Anden existieren wirklich - und sie sind noch mächtiger und erstaunlicher als ich sie geschildert habe. Und was die Kontrollstation der Ausserirdischen angeht: ich würde nicht zu behaupten wagen, dass sie nicht existiert."

Vorwort

Viele halten heute den Kontakt von Außerirdischen mit unserem Planeten für möglich. In einer sehr gelungenen Mischung aus Fact und Fiction bringt der Science-fiction-Klassiker von Walter Ernsting nahe, wie es sein könnte, wenn wir Irdischen wirklich einmal den "Göttern" gegenübertreten würden. Es ist der Roman der fremden Wesen, die vor über 20.000 Jahren die Erde betraten und deren hochentwickelte Technik sie zu Göttern auf unserem primitiven Planeten machten. Bis heute wachen sie über den Fortschritt der Menschheit. Erich von D. und Walter Ernsting haben den Schlüssel zu ihrem verborgenen Reich entdeckt.

Offener Brief von Erich von Däniken

Brief Erich von Dänikens an Walter Ernsting

Mein lieber Walter, soeben lege ich Dein Manuskript aus den Händen. Ich bin begeistert - und betroffen. Denkst Du ernsthaft daran, Deine Erlebnisse zu veröffentlichen? Eigentlich bestünde Anlass zu hemmungsloser Heiterkeit. Kein Mensch wird Dir diese Story abnehmen! Dem Himmel sei Dank! Man wird Dich und mich auslachen. Bloß - sind wir das nicht schon gewohnt? Und die wenigen, die verstehen und denken ... sag mal, muß ich nicht befürchten bei meinen zukünftigen Reisen dauernd Spione auf den Fersen zu haben? Hier mein Vorschlag: Du verwendest das Manuskript nur für den Hausgebrauch. Lass es unter Freunden zirkulieren. Mehr nicht. und wenn Du tatsächlich denkst, daß ein Verleger die Geschichte drucken will, dann ändere die wichtigen Daten. Mach aus mir irgend etwas anderes, aus Sacsayhuaman werde die Wüste Gobi, aus unseren Freund, Professor +++, zaubere einen >Vandenberg< - guter Name, hat immer hin! - und insbesondere, ich flehe Dich an: Vertusche den Standort der Station! Versetze sie nach Arabien, meinetwegen zur Königing von Saba oder in den hohen Norden. Heiliger Strohsack! Stell Dir bloß vor, unsere närrische Welt organisiert Expeditionen und Wallfahrten nach Sacsayhuam. Oder die Militärs - dort hat es stets genug Verrückte - wollen an die Zeitmaschine ... nicht auszudenken! Und eines Tages muß ich dann tatsächlich flüchten: In die Zeit. Verschone mich! Ich habe auf dieser Ebene noch einiges auf dem Programm, bevor ich mich abmelde.

Tschau! In alter Treue, Dein Erich

Nachwort

Seit dieses Manuskript beendet wurde, sind mehr als fünf Jahre vergangen. Erichs zweites Buch ZURÜCK ZU DEN STERNEN war ebenfalls ein Welterfolg geworden, und schon verriet er den Titel des dritten: AUSSAAT UND KOSMOS. Er machte seine Reise und schrieb über die Höhlen von Peru und Ecuador. Sein Bericht über das <gold gtter="" der="">lenkte von der Frage ab: Wer schuf diese Höhlen? Er wußte es, und ich wußte es. Aber bis heute blieb uns keine Zeit, nach Lappland zu reisen. Erich schrieb sein viertes Buch: MEINE WELT IN BILDERN, verschwieg darin mehr als er sagte, und schrieb dann sein fünftes: ERSCHEINUNGEN. Ich habe oft den Eindruck, daß er von "Jemand" oder "Etwas" gestrieben wird. Soll er sich beeilen? Soll die Wahrheit über unsere Vergangenheit herauskommen, bevor der Tag der X-Generation anbricht, der Entscheidung über den Selbstmord der menschlichen Rasse? Ich weiß es nicht, niemand weiß es. Auch Erich weiß es nicht. Er sagte mir nur vor kurzer Zeit:"Ich glaube, mein fünftes Buch wird einige Leute mächtig aufregen, und vielleicht habe ich dann Zeit..." Zeit ... wozu? Zeit, den Fremden - wenn wir sie finden - gegenüberzutreten und ihnen unsere letzten Fragen zu stellen? Um von ihnen zu erfahren, daß wir niemals die Generation Z erreichen, weil wir bei X stehenbleiben werden? Heute beginne ich Erichs Bedenken zu teilen. Mein Manuskript hätte nicht veröffentlicht werden dürfen. Es nimmt zuviel Antworten auf Fragen vorweg, die noch nicht gestellt wurden. Doch nun ist es zu spät. Das Buch befindet sich in Druck, und niemand hält die Maschinen an. Niemand....?

Walter Ernsting Salzburg 1976

Nachtrag zur 2.Auflage (1985)

Nein, niemand hielt die Maschinen an. Die Götter erschienen zuerst in Frankreich, dann in den USA, in Großbritannien, Australien, Belgien/ Niederlande und schließlich 1979 auch in Deutschland und Finnland. Und doch geschahen seltsame Dinge. In den USA war die erste Auflage mit mehr als 100.000 Exemplaren in wenigen Wochen vergriffen, trotzdem weigerte sich der Verlag, eine zweite aufzulegen - trotz unzähliger Anfragen. Noch Seltsameres geschah mit der deutschen Buchausgabe. Bereits kurz nach ihrem Erscheinen verschwanden die Bücher aus den Handlungen - sie ließen sich angeblich nicht verkaufen. Umfragen verrieten mir, daß Hunderte von Lesern vergeblich versuchten, die Götter zu bekommen. Das Buch schien von einem Tag zum anderen regelrecht verschwunden zu sein. Der Rest der Auflage war eingestampft worden. Nun liegt diese Taschenbuchausgabe vor, und ich bin mehr als nur neugierig darauf, was sich nun ereignen wird. Ich hoffe - nichts.

Walter Ernsting Irland 1984

Einige Worte über den Autor

Walter Ernsting, Jahrgang 1920, war Redakteur und Übersetzer, bevor er sich 1955 als freier Schriftsteller niederließ. Noch im selben Jahr erhielt er zum ersten Mal den "Hugo", die Auszeichnung für den besten deutschen Science-Fiction-Roman des Jahres. Drei weitere Auszeichnungen folgten. Walter Ernsting verstarb im Jahr 2005.

"Die Frage, ob alle Sagen und Religionen dieser Welt einen gemeinsamen Ursprung im Besuch von Außerirdischen besitzen, beschäftigt mich seit langem - aber erst nachdem ich Erich von Däniken kennengelernt hatte und wir über dieses Thema diskutierten, kam mir der Gedanke, diesen 'Dokumentarroman' zu schreiben. Für all die Leser, die mehr den lebendigeren Roman als das wissenschaftlichere Sachbuch bevorzugen, habe ich in "Der Tag, an dem die Götter starben" den Versuch gemacht, tatsächlich lebende Personen und Ereignisse, die wirklich stattgefunden haben, in die Handlung einzubeziehen."

Weitere Buchausgaben von "Der Tag an dem die Götter starben"

Im Jahr 1993 wurde im CR - Verlag mit einer Auflage von 2.000 Exemplaren ein neuer Druck des Werkes gestartet, der einen weiteren Nachstrag von Walter Ernsting enthält.

Nachtrag zur (privaten) 3.Auflage

Auch die zweite deutsche Auflage (Moewig 1985) erreichte kaum jenen Leserkreis, für den sie gedacht war. Sie erschien nicht unter der Bezeichnung "Science Fiction? oder "Fantasy", sondern wurde schlicht und ergreifend unter dem Begriff "Abenteuer" herausgebracht. Kein Wunder also, daß nur wenige echt interessierte das Buch rein zufällig entdeckten und lasen. Allein das ist ein Grund, eine private dritte Auflage mit begrenzter Anzahl herauszubringen, denn immerwieder erhalte ich Anfragen, wo man den Roman erhalten könne. Nirgendwo! Es gibt ihn nicht mehr. Nur noch jene 2000 Exemplare, von denen eines jetzt vor Ihnen liegt. Und noch etwas: Als ich vor einigen Jahren anläßlich einer Konferenz in Belgien war, setzte sich in der Hotelhalle ein Herr in grauem Anzug mir gegenüber in einen Sessel, sah mich mit forschenden Augen durchdringend an und sagte: "Sie also haben dieses Buch geschrieben?'. Er deutete auf die englische Ausgabe, die vor mir auf dem Tisch lag. Ich konnte nur nicken. Seine Augen hielten mich regelrecht fest, zwingend und voller Wissen. "Und Sie haben das tatsächlich erlebt?" Ich schüttelte unwillkürlich den Kopf und spürte instinktiv eine drohende Gefahr. "Nein, ich schrieb nur einen Roman." "Dann ist es gut", sagte der Fremde, erhob sich und verschwand im Gewühl der Hotelgäste. Wenn ich doch bloß diese Augen vergessen könnte! Nie mehr wieder sah ich solche Augen, in denen sich die Unendlichkeit wiederspiegelte ... Walter Emsting Irland 1993

 

1997 erschien eine Neuauflage von "Der Tag an dem die Götter starben" im ECON-Verlag. Falls Sie das Buch bislang noch nicht haben, können sie es jetzt für 14, 90 DM bestellen, in dem Sie einfach auf nebenstehende Abbildung klicken. In dem Buch ist zusätzlich ein aktuelles Interview mit dem Autor enthalten. Interview mit Walter Ernsting, Salzburg, vom 22. August 1996 von Ulrich Dopatka »Lieber Walter, Dein schon 1979 erschienener Science Fiction Klassiker "Der Tag, an dem die Götter starben", erlebt wieder eine Neuauflage. Das Thema "Außerirdisches Leben" wurde seit der Entdeckung der Mars-Mikroben vor einigen Wochen mit einem Schlage salonfähig. Was ist Deine Meinung zu den neuen Entdeckungen und zur Rolle der Science Fiction in der Forschung?« »Mich hat die Entdeckung von fossilen Spuren mikroskopischer Lebewesen, die als Einschlüsse in einem Meteoriten die Reise vom Mars auf die Erde überstanden, absolut nicht überrascht. Vielleicht ist es Zufall - gibt es Zufälle, frage ich Dich? -, daß ich schon 1935 in einer naturwissenschaftlichen Jugendzeitschrift als 15jähriger Bursche von einem Meteoriten las, den man nach Einschlüssen von außerirdischen Lebensformen absuchte - mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln natürlich nur unvollkommen - und auch glaubte, etwas gefunden zu haben. Heute die große Sensation! Mich elektrisierte geradezu aber schon damals die Geschichte, und durch meinen Kopf zuckten wie Blitze Ideen zu Science Fiction Geschichten. Leben bedeutet immer Evolution, Evolution bedeutet früher oder später intelligentes Leben. Intelligenz ist untrennbar mit Neugier verbunden - und diese führt, wenn man seinen Planeten vorne und hinten erforscht hat, zum Vorstoß in den Weltraum.« »Du führst in Deinem Buch die Leser spannend an Themen wie zum Beispiel Zeitreisen, Außerirdische Besuche in der Vergangenheit, direkte Kontaktaufnahme mit den ET's, heran. Technik und Wissenschaft sind in den letzten Jahrzehnten geradezu explodiert. Überholt die Gegenwart die Science Fiction?« »Die Physiker zeigen uns einen von Naturgesetzen beherrschten Kosmos. Gesetze bedeuten Grenzen. An diese Grenzen hält sich die Phantasie nicht. Alles ist denkbar, alles! Es ist interessant zu beobachten, wohin das führt. Schon zu allen Zeiten waren Leute mit riskanten Ideen die geistigen Grenzgänger. Sie sorgten dafür, daß zu allen Epochen die Beschränkungen aufgehoben wurden. Die Erde als Scheibe war ebenso unveränderbare Natur, wie die Unmöglichkeit zu fliegen. Kaum war dies technisch/physikalisch machbar, sollte es "unmöglich" sein, schneller als der Schall zu fliegen, dann angeblich "unmöglich", die Erde zu verlassen und so fort. Naturgesetze scheinen selbst relativ zu sein. Der rasche Fortschritt unseres Jahrhunderts beweist dies. Aber mit jedem "Stück Science Fiction" das heute realisiert wird, entstehen wieder x-fach neue undenkbare Science Fiction Stories. Der Vorsprung bleibt. Ich selber glaube, auch Außerirdische pflegen etwas wie Science Fiction.« »Außerirdische Zivilisationen im Kosmos, vielleicht Millionen Jahre älter als die Menschheit. Hatten wir bereits Kontakt oder könnte dieser jederzeit zustande kommen, wie die SETI Wissenschaftler auf ihrem Weltkongreß auf Capri im Juli dieses Jahres spekulierten?« »Offen gesagt, ich wundere mich selber, warum wir immer noch nicht mit ihnen Kontakt haben. Sind wir ihnen einfach zu dumm? Sind wir es ihnen überhaupt wert? Sind wir auf dem Wege der Besserung, um es bald wert zu sein? Diese und ähnliche Gedanken gehen mir im Kopf herum. DASS es sie gibt, die "Superzivillsationen", steht, nicht nur für mich, außer Frage. Und daß sie bereits mehrere Male auf unserem Planeten landeten ... nun, für diese Annahme legt mein Freund Erich von Däniken seit Jahrzehnten Indizien vor. Wie Detektive müssen wir uns ihnen nähern, den ET's. Die Spuren, die wir von ihnen auf unserem Planeten finden, beweisen, daß wir es mit einem mächtigen Unbekannten zu tun haben. Wir müssen auf alles mögliche "Unmögliche" vorbereitet sein. Indizien haben wir, aber wieder kann die Science Fiction den Schlüssel zum Rätsel liefern.« »In "Der Tag, an dem die Götter starben" ist Dir diese Kombination gelungen. Die Götter der Däniken-Theorie, werden quasi zum Leben erweckt. Aber was, fragen sich immer wieder die Leser und Leserinnen, ist darin Phantasie und was ist Wirklichkeit?« »Die Wirklichkeit als solche ist phantastisch! Die Vergangenheit ist nicht tot, sie sendet Botschaften aus. Wir können die "heiligen Orte", besuchen, "Witterung aufnehmen", Ereignisse, die wir mit viel Phantasie rekonstruieren können, erzählen uns von der Zukunft, klingen WIE Science Fiction. In dem Buch sind Ecksteine, uralte Ecksteine gesetzt. Wenn man sich an ihnen orientiert, stösst man auf einen "roten Faden". Wer ihm folgt, findet, was er sucht." »Walter, sind wir Menschen allein?« "Wir sind NICHT allein - und wir waren es nie!"

Nachdem ich mich anfing ausserordentlich für die Inhalte in dem Buch zu interessieren, bekam in im Jahr 1995 von einem "Eingeweihten" diesen Stein geschenkt, der seitdem als eine Art Unikat auf einem Marmorsockel in einer Vitrine in meinem Wohnzimmer thront

 

Viel ist um die kleine Figur gerätselt worden, die in Walter Ernstings Buch als "Schlüssel" zur geheimen Kammer fungiert. Für Erich scheint sie heute immer noch eine besondere Bedeutung zu haben, denn sie gehört zu den ganz wenigen Artefakten, die er von seinen Reisen in einem Regal in seinem heutigen Wohnzimmer aufbewahrt. Dort ist es mir gelungen die Figur zu fotografieren, die von Jacques Ferrant im Roman als "Temporales Wauwauchen" bezeichnet wird.

 

Am 9.9.99 besuchte ich einen Vortrag von Erich von Däniken in Bad Kissingen. Nach der Veranstaltung sassen wir noch an einer Bar zusammen. Dort legte ich Erich die Lederausgabe von "Der Tag an dem die Götter starben" vor und bat ihn um eine Signatur, die in irgend einem Bezug zum Inhalt stünde. Erich überlegte einen Moment und schrieb dann "Es gibt Rebellen der Zeit - ich bin einer von ihnen". Ist das eine Anspielung? Auf was?

 

Für Claudia, einem A.A.S.-Mitglied und regelmässigen Besucherin dieser Webseite, signierte Erich von Däniken während dem World Mystery Forum 2005 das Buch "Der Tag an dem die Götter starben".

 

Dort schrieb er in Klammern: "und die Geschichte stimmt!"